Wo die Drachenschlange wohnt

UFOs aus der grünen Hölle

UFO Diamantschlange, Bild: Thomas Ritter

UFOs aus der grünen Hölle

Die dünn besiedelten Salomon Inseln gehören zu den letzten „weißen Flecken“ auf der Erdkarte. Sie erfreuten sich wie der restliche Archipel Melanesiens bis vor etwa 80 Jahren eines unangefochten schlechten Rufes. Die Einheimischen galten als barbarische Kannibalen und Kopfjäger, das Klima als mörderisch. Erst sehr spät stießen europäische Forscher und Siedler hierher vor. Kein Wunder, daß die Salomonen bis heute manches Geheimnis bergen.

So entdeckte der Australier Marius Boirayon in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts auf den Inseln Guadalcanal und Malaita Eingänge zu einem riesigen unterirdischen System, welches offenbar von nichtirdischen Intelligenzen geschaffen wurde, und von seinen Erbauern bis heute benutzt wird. 

Auf Guadalcanal befindet sich laut Boirayon einer der Zugänge hinter einem etwa 800 m hohen Wasserfall am Ende eines 5 km langen Tales. Der Australier verbrachte hier im Jahr 1996 mehrere Monate in dem  Dorf Chapuru bei Kap Esperanza. In dieser Zeit sichtete er täglich hell leuchtende Flugobjekte, welche von den Einheimischen als “Dragon Snakes”, also “Drachenschlangen” bezeichnet werden. Diese fliegenden Maschinen waren vor allem in den späten Abendstunden, teilweise aber auch tagsüber unterwegs. 

Von den Einheimischen erfuhr Boirayon, daß solche Sichtungen bereits seit über hundert Jahren üblich sind. “Drachenschlangen” werden von den Einwohnern der Salomonen mit tiefem Respekt betrachtet. Die Insulaner wissen, daß es besser ist, diesen unbekannten Flugobjekten nicht zu nahe zu kommen. Neugierige bezahlten ihre Kühnheit oft mit dem Leben oder wurden von den reptiloiden Besatzungen* der “Drachenschlangen” monatelang in deren unterirdischen Refugien gefangen gehalten. Boirayon berichtet von einem Fall, dessen Zeuge er selbst wurde. Ein Fischer richtete nachts den Scheinwerfer seines Bootes auf eine “Drachenschlange”, die im Tiefflug  seine Position passierte. Offenbar wurde der Scheinwerferstrahl als Angriff interpretiert. Das Flugobjekt änderte seinen Kurs und hielt direkt auf das Boot zu. Der Fischer bekam es nun mit der Angst zu tun, und versuchte, der “Drachenschlange” zu entkommen. Diese trieb das Boot bis zum Ufer vor sich her, und feuerte dabei mehrfach intensive Lichtsalven ab. Am Boot fanden sich später deutliche Spuren großer Hitzeeinwirkung. Auch an Land sollte der Fischer keine Ruhe finden. Das Flugobjekt verfolgte ihn weiter, als er zu Fuß in Richtung seines Dorfes flüchtete. Erst als er erschöpft auf die Knie sank und flehend seine Hände zum Himmel erhob, drehte die “Drachenschlange” ab. Boirayon erfuhr die Geschichte des Mannes, als er ihn im Krankenhaus von Honiara** besuchte, wo der Fischer wegen Verbrennungen zweiten und dritten Grades behandelt wurde, die er bei dem Vorfall an allen unbekleideten Körperteilen erlitten hatte.     

Auf der Guadalcanal benachbarten Insel Malaita befinden sich ebenfalls Zugänge zu einem unterirdischen System, welches offenbar einen Großteil des Archipels umspannt. Fischer berichten von einer nahezu kreisrunden Lagune im äußersten Südosten des Eilands, aus der jede Nacht unbekannte Flugmaschinen auftauchen. Tagsüber gilt diese Lagune als ergiebiger Fangplatz. Doch die Einheimischen wissen, wie endlos tief die See an jener Stelle ist. Lotleinen von mehreren hundert Metern Länge fanden keinen Grund. Boirayon spekuliert, daß diese Lagune einst möglicherweise künstlich von außerirdischen Intelligenzen geschaffen wurde. Auf Malaita nennt man die unbekannten Flugobjekte wegen ihres strahlend hellen Leuchtens bei Nacht “Diamantschlangen”. Die Insulaner fürchten sie, da immer wieder Fischer, welche ihnen zu nahe kamen, mit gezielten Licht- (= Laser-?) Strahlen ausgelöscht wurden. 

Während der Schlacht um die Salomon Inseln im zweiten Weltkrieg registrierte am Vorabend der Schlacht von Kap Esperanza (11. Oktober 1942) die bei Guadalcanal operierende amerikanische Flotte in der Nacht des 10. Oktober 1942 um 23.40 den Überflug einer Gruppe von nicht weniger als 50 hell leuchtenden Objekten aus Westen. Die unbekannten Flugmaschinen verschwanden nach Ost, in Richtung Malaita. Es ist naheliegend, daß die Amerikaner in Anbetracht der schweren Kämpfe um Guadalcanal hier eine neue japanische Geheimwaffe vermuteten. Doch auch ihr Oberkommando vermochte dazu keine Auskunft zu geben. Die Sichtung ist bis heute ungeklärt.

Seit etwa zehn Jahren tauchen nach Aussagen der Insulaner noch andere merkwürdige Flugobjekte über den Salomonen auf. Dabei handelt es sich um rochenförmige Geräte, welche im Gegensatz zu den “Drachen-” oder “Diamantschlangen” eindeutige Motorengeräusche verursachen. Diese Flugmaschinen landen gelegentlich in der Nähe von Siedlungen. Dabei werden die Besatzungen von den Einheimischen als uniformierte Kaukasier*** und Schwarzafrikaner beschrieben. Es heißt, daß diese “UFOs” für zahlreiche Entführungen auf den Salomonen verantwortlich sind. Zumeist waren die Opfer Kleinkinder, welche nach wenigen Tagen – äußerlich unversehrt – zurückgebracht wurden. Die rochenförmigen Flugmaschinen sind offenbar irdischer Herkunft. Welche Ziele ihre Besatzungen verfolgen, ist allerdings nicht bekannt. 

Nach Boirayons Auffassung bilden die Salomon Inseln zum einen das Refugium einer außerirdischen Spezies, welche der menschlichen Rasse nicht unbedingt wohlgesonnen ist. Außerdem ist der Archipel auch die Zuflucht einer selbsternannten irdischen “Elite”. Diese bezeichnet Boirayon als “Schattenregierung der Illuminaten”. Im Zusammenhang damit sieht er auch die Entsendung australischer Truppen auf die Salomonen im Jahr 2003 (Operation “Helpem fren”) als Annektion des Archipels durch die “Illuminaten”.   

Boirayons Hypothesen mögen gewagt klingen. In Anbetracht der aktuellen Szenarien für die Zukunft der Menschheit dürften die Salomonen allerdings keine schlechte Wahl für die Zuflucht einer wie auch immer gearteten “Elite” sein.     

https://www.thomas-ritter-reisen.de

Anmerkungen:

* Reptiloide: Hypothetische Spezies von vernunftbegabten Gestaltwandlern, welche in der Lage sind, sowohl  menschliche als auch Schlangengestalt anzunehmen. Diese Rasse ist in Asien, besonders in Indien, bis heute bekannt, und wird teilweise kultisch verehrt. Nach hinduistischen Legenden befinden sich die Refugien der hier “Nagarajas” genannten Reptiloiden sowohl in einigen Gebieten Südindiens in den heutigen Bundesstaaten Tamil Nadu, Maharashtra und Gujarat sowie auch im Himalayagebiet. Das unterirdische Reich der Nagarajas dort wird als “Agartha” bezeichnet. 

**Honiara: Hauptstadt der Salomon Inseln, gelegen auf der Insel Guadalcanal 

***Kaukasier – Angehörige der weißen Rasse

Verwendete Literatur

Boyrayon, Marius, Solomon Island Mysteries, www.solomonislandsmysteries.com, 2009

Frank, Richard, B., Guadalcanal, The definitive Account of the Landmark Battle, Penguin Books, 1990

Carilllet, Jean-Bernard, Starnes, Dean, McKinnon, Rowan, Papua New Guinea and the Solomon Islands, Lonely Planet, 8. Auflage, 2008

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Über Thomas Ritter 24 Artikel
Thomas Ritter, 1968 in Freital geboren, ist Autor und freier Mitarbeiter verschiedener grenzwissenschaftlicher und historischer Magazine. Thomas Ritter hat zahlreiche Bücher und Anthologien veröffentlicht. Außerdem veranstaltet er seit mehr als zwanzig Jahren Reisen auf den Spuren unserer Vorfahren zu rätselhaften Orten sowie zu den Mysterien unserer Zeit. Mit seiner Firma „Thomas Ritter Reiseservice“ hat er sich auf Kleingruppenreisen in Asien, dem Orient, Europa und Mittelamerika spezialisiert. Mehr Informationen auf: https://www.thomas-ritter-reisen.de Nach einer Ausbildung zum Stahlwerker im Edelstahlwerk Freital, der Erlangung der Hochschulreife und abgeleistetem Wehrdienst, studierte er Rechtswissenschaften und Geschichte an der TU Dresden von 1991 bis 1998. Seit 1990 unternimmt Thomas Ritter Studienreisen auf den Spuren früher Kulturen durch Europa und Asien.