7. Mai: Die gefälschte Wahl 1989

Die Wahlen in der DDR waren immer absurd, denn das Ergebnis stand schon vorher fest: fast 100 Prozent Zustimmung für die „Kandidaten der Nationalen Front“. Als Egon Krenz das Ergebnis verlas, glaubte kaum einer noch an die „fast 100 Prozent“. Abschätzig sprach man vom „Zettelfalten“. Der Wahlbetrug löste Proteste im ganzen Land aus. Er war einer der Auslöser für die großen Demonstrationen der friedlichen Revolution im Herbst 1989. Die gefälschten Kommunalwahlen am 07. Mai 1989 waren also der Anfang vom Ende der DDR.

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2029 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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