Die Linke Partei Thüringens will ihr Kommunalwahlergebnis von 2004 verteidigen. Bei der Abstimmung am 7. Juni strebt sie ein Ergebnis von mehr als 20 Prozent an. Nach Angaben von Landeschef Knut Korschewsky hat die Partei im Freistaat 2.145 Kandidaten aufgestellt. Das seien immerhin 345 mehr als bei den Wahlen 2004. Damals erhielt die PDS 24,6 Prozent der Stimmen und belegte hinter der CDU den zweiten Platz. Im diesjährigen Wahlkampf wollen sich die Linken auf soziale Gerechtigkeit, mehr Demokratie, neue Arbeitsplätze und eine Umgestaltung der Bildungspolitik konzentrieren. Der Vorschlag der Linken geht noch weiter als die Reichensteuer: Der Spitzenpolitiker Bodo Ramelow hat eine Sonderabgabe von 80 Prozent für Einkommen über 600.000 Euro gefordert. Sie solle nicht für Firmeninhaber gelten, die in den eigenen Betrieb investieren. Den Wählern verspricht die Linke zwei Millionen neue Jobs.
Thüringen: Die Linke startet in den Wahlkampf
Finanzen
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