Mit Jorge Semprun verliert Europa einen der größten Intellektuellen des Zwanzigsten Jahrhunderts, einen Schriftsteller und Denker, wie ihn das 21. Jahrhundert so dringend bräuchte. Größe bezeichnet hier nicht in erster Linie Erfolg, Zeitgeistkonformität, Berühmtheit, sondern bedeutet Klugheit im Sinne der Vermählung von Intelligenz und Moral und Wahrheit im Sinne von Wahrhaftigkeit. Intellektueller wird man nach Max Frisch nicht durch Gehabe oder auch nur überragende Intelligenz und Bildung (woran es Semprún nicht mangelte), sondern erst dadurch, daß man diese in den Dienst des Allgemeinwohls stellt.
Zum Tod von Jorge Semprún
10. Juni 2011 Siegfried Reiprich Lutz Rathenow und Allgemein, Feuilleton 0
Finanzen
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Die Insolvenzzahlen in Bayern steigen um fast elf Prozent – in der Industrie sogar um rund 22 Prozent. vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt fordert dringend Reformen bei Energiepreisen, Bürokratie und Sozialstaat, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen. […]
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