Für den Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa steht außer Frage, wie er gegenüber dem Magazin „Der Spiegel“ betonte, daß ein Schriftsteller sich politisch positionieren muß. Wie der 75-Jährige betonte, dürfe sich ein Schriftsteller nicht davor scheuen, sich auch die Hände schmutzig zu machen. Eine seiner Hauptaufgaben bleibe es, sich kritisch in politische Debatten einzumischen. Dabei sei es wichtig, daß Schlagwörter durch Ideen ersetzt werden – statt flüchtiger Aktualität gilt es nach dem bleibenden Sinn zu suchen. Llosa war 1990 in Peru als Präsidentschaftskandidat angetreten. Die Tabula Rasa stellt ihn als politischen Schriftsteller vor.
Mario Vargas Llosa fordert mehr politisches Engagement
5. September 2011 Stefan Groß-Lobkowicz Allgemein, Feuilleton 0
Finanzen
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