Mario Vargas Llosa fordert mehr politisches Engagement

Für den Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa steht außer Frage, wie er gegenüber dem Magazin „Der Spiegel“ betonte, daß ein Schriftsteller sich politisch positionieren muß. Wie der 75-Jährige betonte, dürfe sich ein Schriftsteller nicht davor scheuen, sich auch die Hände schmutzig zu machen. Eine seiner Hauptaufgaben bleibe es, sich kritisch in politische Debatten einzumischen. Dabei sei es wichtig, daß Schlagwörter durch Ideen ersetzt werden – statt flüchtiger Aktualität gilt es nach dem bleibenden Sinn zu suchen. Llosa war 1990 in Peru als Präsidentschaftskandidat angetreten. Die Tabula Rasa stellt ihn als politischen Schriftsteller vor.

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2034 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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