Union in der Vertrauensfalle: Zweifel an CDU-Kurs gegen AfD und Linke wachsen

Neue INSA-Umfrage Grafik, KI generiert

INSA-CONSULERE fragte: „Glauben Sie, dass sich die CDU auf Dauer an ihr Vorhaben halten wird, keine Koalition mit AfD sowie der Linkspartei einzugehen?“

Etwas weniger als ein Drittel der Befragten (31 %) glaubt, dass sich die CDU auf Dauer an ihr Vorhaben weder bei der AfD noch bei der Linkspartei halten wird, keine Koalition einzugehen. 18 Prozent sind der Meinung, dass dies sowohl bei der AfD als auch bei der Linkspartei der Fall sein wird. 16 Prozent nennen hier die AfD und zehn Prozent die Linke. Gut ein Fünftel (21 %) weiß hier keine Antwort und fünf Prozent geben keine.

„Wünschen Sie sich, dass Friedrich Merz auch in der kommenden Legislaturperiode ab 2029 Bundeskanzler bleibt?“

Die absolute Mehrheit von 68 Prozent der Befragten (kumuliert) wünscht sich eher (19 %) oder absolut nicht (49 %), dass Friedrich Merz auch in der kommenden Legislaturperiode ab 2029 Bundeskanzler bleibt. 16 Prozent wünschen sich dies hingegen eher (11 %) oder absolut (5 %). Fünf Prozent ist dieses Anliegen egal, sieben Prozent wissen hier keine Antwort und vier Prozent geben keine.

„Aus welcher Partei wünschen Sie sich, dass der nächste Bundeskanzler / die nächste Bundeskanzlerin kommt?“

Von den Befragten, welche sich nicht wünschen, dass Friedrich Merz auch in der kommenden Legislaturperiode ab 2029 Bundeskanzler bleibt, geben 27 Prozent an, dass sie sich wünschen, dass der nächste Bundeskanzler bzw. die nächste Bundeskanzlerin aus der AfD kommt. 13 Prozent nennen hier die SPD und elf Prozent die Grünen. Die anderen Parteien kommen jeweils auf einstellige Werte: Die Linke auf neun, die CDU auf acht und die CSU auf vier Prozent. Weitere acht Prozent geben hier eine sonstige Partei an. Drei Prozent ist dies egal, 14 Prozent können und zwei Prozent wollen hierzu keine Positionierung abgeben.

Über Hermann Binkert 559 Artikel
Hermann Binkert ist 57 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Der Jurist ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Markt- und Meinungsforschungsinstituts INSA-CONSULERE. Bevor er INSA im November 2009 in Erfurt gründete, war Binkert 18 Jahre im öffentlichen Dienst, zuletzt als Staatssekretär in der Thüringer Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund, tätig. Heute gehört er zu den renommiertesten Meinungsforschern Deutschlands und erhebt Umfragen für Ministerien im Bund und in den Ländern, für alle Parteien und Fraktionen, die im Bundestag und in den Landtagen vertreten sind. Wöchentlich stellt INSA die Sonntagsfrage für die Bild am Sonntag und die BILD. Das Meinungsforschungsinstitut arbeitet für viele großen Verlage, z. B. Springer, Burda, Funke, Madsack. Es führt aber auch Fokusgruppengespräche und Testkäufe durch.