Daniela Danz erhält Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung
Preisverleihung in Weimar
Termin: Sonntag, 14. Juni 2026, 11.00 Uhr
Ort: Musikgymnasium Schloss Belvedere, Schloss Belvedere 1, 99425 Weimar
Am 14. Juni ehrt die Konrad-Adenauer-Stiftung die Schriftstellerin Daniela Danz mit dem Literaturpreis. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Weimarer Musikgymnasium Schloss Belvedere verliehen. Die Laudatio auf Daniela Danz hält der Historiker Prof. Dr. Karl Schlögel.
„Daniela Danz schreibt über die aktuellen Herausforderungen für Demokratie und Freiheit. Ihre Essays, Erzählungen und Gedichte öffnen neue europäische Räume im Bewusstsein einer ′guten Nachbarschaft’“, sagte die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Annegret Kramp-Karrenbauer.
In der Begründung der Jury heißt es: „Daniela Danz gehört zu den unverwechselbaren Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Als Lyrikerin verfügt sie mit beinahe schlafwandlerischer Sicherheit über ein breites Formenspektrum, das von alkäischen Oden über Prosagedichte bis hin zu eigenen schöpferischen Formen reicht, zuletzt im Gedichtband Portolan (2025). Ihre Romane und Essays (Nichts ersetzt den Blick ins Gelände, 2023) knüpfen an ihre im besten Sinne weltläufige Lyrik an. Sie schreibt über die Suche nach Freiheit, über Ambivalenzen der Natur und über europäische Krisengebiete. Damit bahnen ihre Essays und Gedichte Wege für ein gewandeltes Verständnis von Mensch und Umwelt, von Kultur und Politik – in der Überzeugung, dass eine freie Literatur unsere Zeit messen und europäische Räume verbinden kann.“
Der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung wird seit 1993 an Autoren vergeben, die der Freiheit das Wort geben. Daniela Danz wird die 33. Trägerin des Literaturpreises sein. Die bisherigen Preisträger waren Sarah Kirsch, Walter Kempowski, Hilde Domin, Günter de Bruyn, Thomas Hürlimann, Hartmut Lange, Burkhard Spinnen, Louis Begley, Norbert Gstrein, Adam Zagajewski, Patrick Roth, Herta Müller, Wulf Kirsten, Daniel Kehlmann, Petra Morsbach, Ralf Rothmann, Uwe Tellkamp, Cees Nooteboom, Arno Geiger, Tuvia Rübner, Martin Mosebach, Rüdiger Safranski, Marica Bodrožić, Michael Kleeberg, Michael Köhlmeier, Mathias Énard, Husch Josten, Hans Pleschinski, Barbara Honigmann, Lutz Seiler, Ulrike Draesner und Iris Wolff.