Martin Seel ist Professor für Philosophie an der Universität Frankfurt, gleichsam im ‚Hause Adorno’ (Foto). Dieser Berufung wird Seel in besonderer Weise gerecht: Er wechselt, wie der Patron, mit Lust und Überzeugung die Seiten, von der wissenschaftlich verstandenen, methodisch reglementierten Philosophie zum Essai, zur Zeitungskolumne – und wieder zurück. Längst liegt ein Band mit Dutzenden der ZEIT entnommener Seelscher Kolumnen vor: Vom Handwerk der Philosophie (München 2002). Nun folgt ein Band mit Aphorismen, mehr als 500 an der Zahl: Theorien.
Adorno redivivus? Martin Seels philosophische Aphoristik
Finanzen
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Die Börsen kennen scheinbar nur noch eine Richtung: nach oben. Aktien, Bitcoin und KI-Werte jagen von Rekord zu Rekord, obwohl Schuldenkrise, geopolitische Spannungen und Warnsignale immer deutlicher werden. Auf dem Event „Marc Lädt Ein 2025“ diskutiert Marc Friedrich mit Richard Werner und Thomas Mayer, ob die aktuelle Euphorie der Beginn einer neuen Ära ist – oder das letzte Aufbäumen vor einem großen Wendepunkt an den Finanzmärkten. […]
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