Monotonisierung der Welt. Stärkster geistiger Eindruck von jeder Reise in den letzten Jahren, trotz aller einzelnen Beglückung: ein leises Grauen vor der Monotonisierung der Welt. Alles wird gleichförmiger in den äußeren Lebensformen, alles nivelliert sich auf ein einheitliches kulturelles Schema. Die individuellen Gebräuche der Völker schleifen sich ab, die Trachten werden uniform, die Sitten internationaler. Immer mehr scheinen die Länder gleichsam ineinandergeschoben, die Menschen nach einem Schema tätig und lebendig, immer mehr die Städte einander äußerlich ähnlich.
Amerika, oder über die Monotonisierung der Welt
Ähnliche Artikel
Allgemein
Höhepunkt im Weltkriegs-Jahr 2014: Ausstellung »Krieg der Geister. Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914« bestimmt Weimars Rolle als ›Hort der deutschen Kultur‹ am Vorabend und während des Ersten Weltkrieges
Allgemein
O Traurigkeit, o Herzeleid! – In Angerers d. J. „Rhapsodie eines Malers“ eintauchen – und Farben hören
Allgemein
MADAME MALLORY UND DER DUFT VON CURRYbegeistert Fans bei der Weltpremiere in New York
Hinterlasse jetzt einen Kommentar
Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Kommentar hinterlassen
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.