Benedikt XVI. fordert Ethik als Basis der Wirtschaft

Papst Benedikt XVI. hat sich für eine politische Weltautorität zur Bewältigung der globalen Wirtschaftskrise ausgesprochen, die dem wachsenden Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich entgegensteuern müsse. Die globale Krise muß als Chance zu einem radikalen Umdenken gesehen werden, die die Menschen zur Schaffnung neuer Regeln verpflichtet. Die Wirtschaft kann nur dann nichtig funktionieren, wenn sie eine ethische Basis hat, heißt es in der vom Vatikan veröffentlichten ersten Sozial-Enzyklika mit dem Titel 'Liebe in Wahrheit'. Darin warnt der Papst vor einer technokratischen Ideologie, die allein auf die Fähigkeiten des Menschen vertraue. Die Veröffentlichung der Enzyklika wurde bereits mehrmals verschoben, um sie mit Wirtschaftsexperten und Politikern diskutieren zu können.

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2029 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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