Die größten Momente in der Olympia-Historie

olympia. olympische spiele, olympiade, wettkampf, sport, Quelle: blende12, Pixabay License Freie kommerzielle Nutzung Kein Bildnachweis nötig

Die Olympischen Spiele sind immer noch etwas ganz Besonderes. Wenn die Athleten aus der ganzen Welt zusammenkommen, um wichtigsten sportlichen Wettkämpfe auszutragen, blickt die ganze Sportwelt auf die Wettkämpfe. Immer wieder schreiben die Olympischen Spiele die unglaublichsten Geschichten. Ganz gleich, ob Jesse Owens in Berlin, das Dream Team in Barcelona oder Muhammad Ali in Atlanta – die Olympischen Spiele haben schon so manchen großen Sportmoment hervorgebracht. Wir blicken zur Einstimmung auf die Olympischen Spiele in Tokio zurück auf die tollsten Olympia-Momente.

Jesse Owens begeistert Berlin

Die Olympischen Spiele von 1936 in Berlin haben aus sportlicher Sicht Geschichte geschrieben. Der US-Amerikaner Jesse Owens stieg während des Turniers zum ersten Superstar der Leichtathletik auf. In vier Disziplinen ging Owens an den Start und viermal holte er Gold. Auf 100 Meter, 200 Meter, 100 Meter Staffel sowie im Weitsprung stand er am Ende ganz oben. Und ganz neben bei stellte er im Sprint und im Weitsprung einen Weltrekord auf. Das Publikum feierte den US-Amerikaner frenetisch.

Ein Statement in Mexiko

Ende der 1960er Jahren bekam die Bürgerbewegung in den Vereinigten Staaten starken Zulauf. Und auch die US-amerikanischen Sprinter solidarisierten sich bei den Olympischen Spielen von Mexiko City 1968 mit der Black Power Bewegung. Nachdem der Amerikaner Tommie Smith über 200 Meter Gold holte und sein Landsmann John Carlos Dritter wurde, streckten sie bei der Siegerehrung ihre Faust in die Höhe und brachten damit ihre Solidarität mit der ihren afroamerikanischen Landsleuten zum Ausdruck. Die Bilder aus Mexiko City bleiben bis heute unvergessen.

Das Dream Team zaubert in Barcelona

Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona durften erstmals die Profis aus der NBA teilnehmen. Zuvor galt noch die Amateur-Regel. Klar, dass die USA die Crème de la Crème des Sports nach Spanien schickte. Ob Magic Johnson, Larry Bird oder der große Michael Jordan von den Chicago Bulls – das Dream Team war geboren. Wie zu erwarten dominierten die Superstars das Turnier. Der Auftritt des Dream Teams kann auch als Initialzündung für den globalen Popularitätsschub des Basketballs gesehen werden. Dank der Olympischen Spiele und Michael Jordan war die NBA auf der ganzen Welt in aller Munde. Auch wenn die ganz großen Stars dieses Jahr fehlen, ist das Team USA natürlich auch in Tokio wieder der große Favorit auf die Goldmedaille. Betway Sportwetten listet Kevin Durant und Co. mit einer Quote von 1,25 auf den Gesamtsieg (Stand: 26. 07.). Wir sind gespannt, wie sich das verletzungsgeplagte Team bei den Olympischen Spielen schlägt.

Dieter Baumann triumphiert in Barcelona

Doch Barcelona 1992 war nicht nur das Dream Team. Auch in der Leichtathletik gab es einige große Überraschungen. Eine der größten Sensationen der Spiele war sicherlich der Triumph über 5000 Meter von Dieter Baumann. Vor allem die afrikanische Konkurrenz galt vor dem Rennen als Anwärter auf olympisches Edelmetall. Doch wie schon vier Jahre zuvor bei seinem Silberlauf hat sich Baumann als herausragender Taktiker entpuppt und lief in Barcelona zu Olympia-Gold. Bis heute ist dies einer der größten Triumphe in der deutschen Leichtathletik-Geschichte.

Die Eröffnungsfeier 1996 im Zeichen Muhammad Alis

Im Vorlauf der Olympischen Spiele 1996 in Atlanta fragten sich viele Menschen, wem die Ehre gebühren soll, das olympische Feuer zu entzünden. Die Liste der US-amerikanischen Sportstars ist lang, doch einer überstrahlt sie alle – Jahrhundertsportler Muhammad Ali. Der Moment, als der ehemalige Boxer, von Parkinson gezeichnet, das olympische Feuer entzündete wird für immer in die olympische Geschichte eingehen. Damit schloss sich für Ali auch ein Kreis, denn bei den Olympischen Spielen 1960 wurde er, damals noch als Cassius Clay, mit dem Olympiasieg einer breiten Masse bekannt.

Bolt und der Fabel-Lauf von Peking

Das 100-Meter-Finale gehört regelmäßig zu den populärsten Entscheidungen bei den Olympischen Spielen. Millionen Menschen auf der Welt schauen zu, wenn sich die schnellsten Läufer der Erde um olympisches Gold duellieren – auch wenn die ganze Veranstaltung nur gut 10 Sekunden dauert. Nicht wenige Experten waren sich sicher, Bolt seinen eigenen Weltrekord in Peking 2008 verbessern würde, doch die Art und Weise wie er dies bewerkstelligte, hat die Sportwelt mit Staunen hinterlassen. Bolt kommt schlecht aus den Startblöcken doch schon nach gut 50 Metern führt er das Rennen an. Bereits 10 Meter vor der Ziellinie breitet er seine Arme zum Jubel aus. Eine solche Dominanz hat man über 100 Meter noch nie gesehen. Nur ein Jahr später in Berlin zeigte er, was möglich ist, wenn er komplette durchzieht. Zu seinem Gold über 100 Meter gewann Bolt noch Gold über 200 Meter und die 4×100 Meter Staffel. Peking 2008 waren die Fabel-Spiele des Usain Bolt – und auch danach ging es für den Jamaikaner weiter.

Wir sind gespannt, welche historischen Momente die Olympischen Spiele von Tokio hervorbringen werden.