Manfred Osten spricht im Goethe- und Schiller-Archiv zum Thema »Goethe – der Konfuzius von Weimar?«

Goethe- und Schiller-Denkmal in Weimar, Foto: Stefan Groß

Am Donnerstag, 6. September 2018, um 18 Uhr hält Manfred Osten im Goethe- und Schiller-Archiv einem Vortrag über die Aktualität des Goetheschen Ostasien-Verständnisses. Die Teilnahme ist kostenfrei.

1813 offenbarte Goethe seinem Jugendfreund Knebel: »Ich habe dieses wichtige Land (China) für mich aufgespart, um mich dorthin im Falle der Not zu flüchten.« Diese Hochschätzung wird von China inzwischen erwidert. Dort wird Goethe als »Entdecker« des Landes für die Weltliteratur geschätzt und aufgrund der überraschenden Übereinstimmungen zwischen seinem Denken und grundsätzlichen Tendenzen des konfuzianischen Weltbilds. Die Renaissance eben dieser Tendenzen, nicht zuletzt im Erziehungs- und Bildungs-System seit Deng Xiao Ping, erweisen sich als »Betriebsgeheimnis« des chinesischen Erfolgs der letzten 40 Jahre.

Manfred Osten ist Autor, Jurist und Kulturhistoriker und hat über sechs Jahre in Fernost gelebt. Er studierte Rechtswissenschaften, Philosophie, Musikwissenschaften und Literatur in Hamburg und München. Nach der Promotion 1969 trat er in den Auswärtigen Dienst ein und war bis 1994 an verschiedenen Botschaften und im Auswärtigen Amt in Bonn tätig. Von 1995–2003 fungierte er als Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung.

Veranstaltungsdaten

»Goethe – der Konfuzius von Weimar? Zur Aktualität des Goetheschen Ostasien-Verständnisses«

Vortrag von Dr. Manfred Osten

Donnerstag, 6. September 2018 | 18 Uhr

Goethe- und Schiller-Archiv | Petersen-Bibliothek

Jenaer Str. 1 | 99425 Weimar

Der Eintritt ist frei.

 

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