Martin Walsers neuer Roman“Muttersohn“ ist erschienen

„Muttersohn“ ist der neueste Roman aus der Feder Martin Walsers (84). Walser, der zu den wichtigsten Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur zählt, hatte erst vor kurzem den dritten Band seiner Tagebücher (1974-1978), seinen kleinen Essay zu Nietzsche und seine Novelle „Mein Jenseits“ veröffentlicht. In „Muttersohn“, 500-Seiten, erzählt er die Geschichte von Anton Percy Schlugen, der die Gegenden zwischen Donau und Bodensee durchwanderte und dann Krankenpfleger in der Psychiatrie wird. Wie seine Mutter Fini, eine Schneiderin, die sogar Goethes „Iphigenie“ auswendig kann, den Dichter Rilke liebt und später als Terroristen-Sympathisantin entlassen wird, fühlt sich auch der Sohn vom Unbeweisbaren angezogen.

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2031 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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