München: XXII. Deutscher Kongress für Philosophie

Fünf Tage lang, vom 11. bis zum 15. September 2011, findet der XXII. Deutsche Kongreß für Philosophie mit dem Thema „Welt der Gründe“ an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität statt. Im Mittelpunkt einer der größten Tagungen für Philosophie geht es um die wissenschaftliche und die lebensweltliche Praxis, die ohne Gründe nicht denkbar wären. Was sind Gründe, und was kann man konkret darunter verstehen, welchen Status haben diese, sind sie bloß rein subjektiv oder objektiv, in welchem Zusammenhang stehen sie zueinander. Ausgewiesenes Ziel des Kongresses soll es sein, verschiedene Perspektiven und Aspekte freizulegen, um weitere Fragestellungen zum Thema Gründe zu eröffnen. Berücksichtigt werden in München die unterschiedlichsten Strömungen des philosophischen Denkens, so phänomenologische, analytische, pragmatische, naturalistische, humanistische Ansätze. Wie vielgestaltig dieses Thema ist, zeigt sich an einer Vielzahl von prominenten Denkern. So konnten Seyla Benhabib, Lorraine Daston, Peter Gärdenfors, Jürgen Habermas, Franz von Kutschera, Susan Neiman und Robert Pippin als Referenten gewonnen werden. In Kürze können Sie ein ausführliches Interview mit dem Präsidenten der Gesellschaft und ehemaligen Staatsminister, Prof. Dr. Nida-Rümelin, hier lesen.

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2059 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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