Nida-Rümelin fordert mehr Philosophie an Schulen

Der Philosoph und ehemalige Kulturstaatsminister im ersten Kabinett von Gerhard Schröder, Professor Julian Nida-Rümelin, fordert, daß an bundesdeutschen Schulen mehr philosophiert werden soll. Die Philosophie kommt im Schulbetrieb einfach zu kurz und spiele lediglich eine beklagenswerte Randrolle, betonte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie in München. Die Schuld für die Misere gibt Nida-Rümelin den Kirchen, die das Unterrichtsfach jahrelang blockiert haben, auch und insbesondere aus Angst vor einer Konkurrenz zum Religionsunterricht. Dagegen hob Nida-Rümelin hervor, daß das Interesse an Philosophie in der Bundesrepublik nach wie vor groß sei, was sich darin spiegelt, daß sich philosophische Bücher sehr gut verkauften.

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Über Stefan Groß-Lobkowicz 2079 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, Magister und DEA-Master (* 5. Februar 1972 in Jena) ist ein deutscher Philosoph, Journalist, Publizist und Herausgeber. Er war von 2017 bis 2022 Chefredakteur des Debattenmagazins The European. Davor war er stellvertretender Chefredakteur und bis 2022 Chefredakteur des Kulturmagazins „Die Gazette“. Davor arbeitete er als Chef vom Dienst für die WEIMER MEDIA GROUP. Groß studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte in Jena und München. Seit 1992 ist er Chefredakteur, Herausgeber und Publizist der von ihm mitbegründeten TABVLA RASA, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena arbeitete und dozierte er ab 1993 zunächst in Praktischer und ab 2002 in Antiker Philosophie. Dort promovierte er 2002 mit einer Arbeit zu Karl Christian Friedrich Krause (erschienen 2002 und 2007), in der Groß das Verhältnis von Metaphysik und Transzendentalphilosophie kritisch konstruiert. Eine zweite Promotion folgte an der "Universidad Pontificia Comillas" in Madrid. Groß ist Stiftungsrat und Pressesprecher der Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung. Er ist Mitglied der Europäischen Bewegung Deutschland Bayerns, Geschäftsführer und Pressesprecher. Er war Pressesprecher des Zentrums für Arbeitnehmerfragen in Bayern (EZAB Bayern). Seit November 2021 ist er Mitglied der Päpstlichen Stiftung Centesimus Annus Pro Pontifice. Ein Teil seiner Aufsätze beschäftigt sich mit kunstästhetischen Reflexionen und einer epistemologischen Bezugnahme auf Wolfgang Cramers rationalistische Metaphysik. Von August 2005 bis September 2006 war er Ressortleiter für Cicero. Groß-Lobkowicz ist Autor mehrerer Bücher und schreibt u.a. für den "Focus", die "Tagespost".

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