Nida-Rümelin fordert mehr Philosophie an Schulen

Der Philosoph und ehemalige Kulturstaatsminister im ersten Kabinett von Gerhard Schröder, Professor Julian Nida-Rümelin, fordert, daß an bundesdeutschen Schulen mehr philosophiert werden soll. Die Philosophie kommt im Schulbetrieb einfach zu kurz und spiele lediglich eine beklagenswerte Randrolle, betonte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie in München. Die Schuld für die Misere gibt Nida-Rümelin den Kirchen, die das Unterrichtsfach jahrelang blockiert haben, auch und insbesondere aus Angst vor einer Konkurrenz zum Religionsunterricht. Dagegen hob Nida-Rümelin hervor, daß das Interesse an Philosophie in der Bundesrepublik nach wie vor groß sei, was sich darin spiegelt, daß sich philosophische Bücher sehr gut verkauften.

Das könnte interessant sein Powered by AdWol Online Werbung

Hätte Exxon den Klimawandel abwenden können? Wir wussten alles

In seinem Verkaufsschlager „Ein Planet wird geplündert“ von 1975 schreibt Herbert Gruhl (1921...

Der legendäre Installationskünstler: CHRISTO – WALKING ON WATER

Pressemitteilung – Christo – die meisten bringen diesen Namen sofort mit der Reichstagsverh...

Der „Global Compact for Migration“ steht vor der Tür!Doch was bedeutet er? Dürfen jetzt alle Flüchtlinge in die EU einreisen?

Der „Global Compact for Migration“ steht vor der Tür und weder Bundestag noch Öffentlichkeit d...

Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2068 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und die Gazette.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.