Rose Ausländer – die schwarze Sappho aus Osteuropa

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Rose Ausländer (1901 – 1988) war eine sehr kreative Lyrikerin, die eine große Zahl wunderschöner Gedichte hinterlassen hat. Sie ist vollkommen zu Unrecht etwas in Vergessenheit geraten. Während ihrer Lebenszeit hat sie mehr als 30 Gedichtbände veröffentlicht. Der renommierte Fischer-Verlag, Frankfurt, hat in den Jahren 1984 bis 1990 eine achtbändige Werkausgabe herausgegeben. Ihr Verleger, Lektor, Freund und später Nachlass-Verwalter Helmut Braun kommt das große Verdienst zu, das bedeutende lyrische Werk von Rose Ausländer immer wieder in Erinnerung zu rufen. Insgesamt hat sie etwa 3000 Gedichte geschrieben. Davon sind 2500 bereits veröffentlicht. Rose Ausländer hat mehr als zehn angesehene Literaturpreise und Auszeichnungen erhalten, so 1967 den Droste-Hülshoff-Preis der Stadt Meersburg, 1977 den Ida-Demel-Literaturpreis und den Andreas-Gryphius-Preis.  In der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung war sie Mitglied und erhielt 1984 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Helmut Braun hat im Jahr 2001 im Fischer-Verlag eine sehr gelungene Sammlung der wichtigsten Gedichte von Rose Ausländer herausgegeben. In seiner editorischen Notiz hierzu schrieb er:

„Rose Ausländers Schreiben ist biographisch. Sie beschreibt ihr Leben, die Lebensstationen, die Liebe, das Leid, Hoffnungen, Erfahrungen, Enttäuschungen und Glücksmomente. Hätte sie ein anderes Leben gelebt, also in anderen Umfeldern, mit anderen Menschen, anderen Erfahrungen, wäre ein anderes Werk entstanden. Alle Dichter schöpfen in ihren Texten aus ihrem Erleben. Eine so enge Verknüpfung von Leben und Werk wie bei Rose Ausländer ist aber ungewöhnlich, selten, vielleicht einmalig.“

(Helmut Braun 2001)

Kurzes biographisches Portrait

Rose Ausländer wurde am 11. Mai 1901 als Rosalie Beatrice Ruth Scherzer in Czernowitz in der Bukowina geboren. Die Bukowina war damals ein deutschsprachiges multi-ethnisches Gebiet und die östlichste Region im österreichischen Habsburger Reich. Heute gehört der nördliche Teil der Bukowina zur Ukraine, der südliche zu Rumänien. Czernowitz war ein deutschsprachiges Kulturzentrum, das stark jüdisch geprägt war. Etwa ein Drittel der Bevölkerung war jüdischer Herkunft. Altjüdisches Volksgut, chassidische Legenden und jüdische Mythen prägten die dort lebenden Dichter und Denker. Paul Celan und Rose Ausländer sind die wichtigsten Lyriker, die aus dieser Region hervorgegangen sind. Es gab aber viele Dichter, die ähnlich schrieben wie Rose Ausländer und Paul Celan. In Czernowitz gab es ein großes Interesse an der deutschen Philosophie: Spinoza, Nietzsche, Schopenhauer, Kant, Marx und Freud waren vielgelesene Philosophen. Deutsche Dichter wie Hölderlin, Rilke, George, Trakl, Else Lasker-Schüler, Thomas Mann, Hermann Hesse, Gottfried Benn und Bertold Brecht waren deutsche Dichter, die in Czernowitzer Literaturkreisen sehr beliebt waren. In dieser geistigen Atmosphäre ist Rose Ausländer aufgewachsen. Sie stammte aus einem weltoffenen und liberalen deutsch-jüdischen Elternhaus. Sie erlebte eine behütete Kindheit mit Vertrauen und Geborgenheit sowie starker Bindung an die eigene Mutter.

Rose Ausländer besuchte deutschsprachige Schulen in Czernowitz und Wien. Zwischen 1916 und 1920 zog die Familie Scherzer in Vorahnung der russischen Besetzung der Stadt im Ersten Weltkrieg nach Wien. In diesen vier Jahren besuchte Rose Ausländer dort das Gymnasium und machte das Abitur. 1920 kehrte die Familie wieder nach Czernowitz zurück und Rose Ausländer begann ein Studium der Literatur und Philosophie. Kurz nach Studienbeginn starb jedoch ihr Vater, so dass sie das Studium abbrach und in einer Rechtsanwaltskanzlei arbeitete, dies allerdings nur kurze Zeit. Im Jahr 1921 drängte ihre eigene Mutter sie dazu, in die USA auszureisen und dort Geld zu verdienen. Rose Ausländer folgte dem mütterlichen Rat und wanderte mit ihrem späteren Ehemann Ignaz Ausländer nach Amerika aus. Sie war damals 20 Jahre alt und arbeitete in New York als Bankangestellte. Die Ehe mit Ignaz Ausländer hielt nicht lange, gerade drei Jahre. Zehn Jahre lebte Rose Ausländer in den USA und erhielt 1926 die amerikanische Staatsangehörigkeit. Im Jahr 1931 kehrte sie in ihre Heimatstadt Czernowitz zurück. Dort lernte sie ihre große Liebe, den Graphologen und Kulturjournalisten Helios Hecht kennen. Das Paar lebte vier Jahre lang zusammen in Czernowitz. Helios Hecht hat Rose Ausländer zahlreiche leidenschaftliche Liebesgedichte gewidmet. Er war und blieb die große Liebe ihres Lebens, allerdings eine weitgehend unerfüllte Liebe. Während ihrer zehn Jahre in den USA lernte sie ihren bedeutendsten literarischen Förderer kennen, den Dichter, Übersetzer und Publizisten Alfred Margul-Sperber. Dieser half ihr, dass im Jahr 1939 ihr erster Gedichtband „Der Regenbogen“ erscheinen konnte. Dies war zum Zeitpunkt des nahenden Zweiten Weltkrieges ein wichtiger erster Schritt für ihr dichterisches Schaffen.

In der Zeit zwischen 1921 und 1944 pendelte Rose Ausländer oft zwischen den USA und Czernowitz hin und her, meistens um ihre kranke Mutter zu pflegen. Im Jahr 1941 besetzten die Nazis die Bukowina und auch Czernowitz, in dem sich Rose Ausländer damals aufhielt. Die Besatzung dieses Gebietes durch deutsche Truppen wurde aufgrund des Hitler-Stalin-Paktes bald durch russische Truppen ersetzt. Rose Ausländer wurde von den Russen als angebliche US-Spionin verhaftet und war vier Monate im Gefängnis. Nach ihrer Entlassung arbeitete sie als Krankenschwester in einer Augenklinik. Im Jahr 1944 lernte sie im Ghetto und in Kellerverstecken den Dichter Paul Celan kennen, der ebenfalls in Czernowitz geboren war. Ihre Freundschaft hielt lebenslang. Von 1945 bis 1964 lebte Rose Ausländer wieder zwanzig Jahre in den USA. Im Jahr 1964 kehrte sie nach Europa zurück und lebte von 1965 bis zu ihrem Tod im Jahr 1988 in Düsseldorf.

Grundthemen des lyrischen Werks

Der gewaltige Umfang des Werks von Rose Ausländer mit insgesamt 3000 Gedichten erweckt geradezu ein Verlangen nach Orientierung in diesem riesigen lyrischen Kosmos. Ihr Freund, Verleger und Nachlass-Verwalter Helmut Braun kennt Rose Ausländer als Person und ihr umfangreiches Werk wohl am besten. In der Sonderedition „Gedichte“ anlässlich zum 100. Geburtstag von Rose Ausländer im Jahr 2001 hat Helmut Braun eine editorische Notiz geschrieben, in der er die Grundthemen von Rose Ausländer herausarbeitete. Die erste Gruppe von Gedichten bezieht sich auf ihre ursprüngliche Heimat der Bukowina, ihre Geburtsstadt Czernowitz, ihre Kindheit und Jugend sowie das innige Verhältnis zwischen Mutter und Tochter. Die zweite Kategorie von Gedichten bezieht sich auf das Judentum, die dritte und vierte auf die Shoa und die Zeit des Exils. Die fünfte Gruppe sind zahlreiche Gedichte über die Sprache als dichterisches Ausdrucksmittel. Sie handeln von der Muttersprache und enthalten die zahlreichen Wort-Gedichte. Die sechste Gruppe von Gedichten widmet sich existenziellen Themen wie Liebe und Tod sowie dem Erleben des Alterns. Sehr bekannt geworden sind die wunderschönen Liebesgedichte von Rose Ausländer, die sie in großer Zahl geschrieben hat. Die meisten hat sie ihrer großen Liebe Helios Hecht gewidmet.

Studium der Literatur und Philosophie

Nach der Rückkehr mit den Eltern aus Wien im Jahr 1920 begann Rose Ausländer ein Studium der Literatur und der Philosophie an der Universität von Czernowitz. Dieses Studium hat sie ein Jahr nach dem Tod des Vaters leider abbrechen müssen. Der Philosoph Friedrich Kettner gründete in Czernowitz ein „Ethisches Seminar“, an dem auch Rose Ausländer teilnahm. Dort wurde vor allem Literatur von Spinoza, Platon, Constantin Brunner und die Bibel gelesen. Durch ihre philosophischen Studien war Rose Ausländer sehr inspiriert und schrieb philosophische Essays, vor allem über Spinoza, Constantin Brunner, Platon und Sigmund Freud. Diese frühen Essays sind leider alle in den Kriegswirren verlorengegangen. Rose Ausländer hatte offensichtlich großes Interesse an der Psychoanalyse. Freud als jüdischer Denker war ihr da besonders willkommen. Ihr „Lieblingsphilosoph“ war jedoch Benedikt Baruch de Spinoza aus Holland. Ihr Gedicht „Spinoza II“ beginnt sie mit den Worten:

„Mein Heiliger

heißt Benedikt

Er hat das Weltall

klargeschliffen

unendlicher Kristall

aus dessen Herz

das Licht dringt.“

Freundschaft mit Paul Celan

Rose Ausländer und Paul Celan wurden beide in Czernowitz geboren. Rose Ausländer war 19 Jahre älter als Celan und als sie sich im Jahr 1944 erstmals persönlich kennenlernten, war sie fast doppelt so alt wie er. Sie war 43 Jahre, Celan 24 Jahre alt. Ihr Kennenlernen in Czernowitz war während der Zeit der Nazi-Besatzung und war geprägt durch das gemeinsame Ghetto, durch Elend, Horror und Todestransporte. Beide konnten sich in Kellern verstecken und verbergen, so dass sie die Zeit des Nazi-Terrors überleben konnten. Im Jahr 1944 folgte dann die Besatzung durch die Sowjet-Truppen, eine neue und andere Besatzung. Die ersten Begegnungen von Rose Ausländer und Paul Celan in den Kellerverstecken haben sie sinnvoll gestaltet, indem sie sich wechselseitig ihre Gedichte vorgelesen haben. Diese produktive Art der Kommunikation haben sie beibehalten, als Rose Ausländer im Jahr 1957 für zwei Wochen nach Paris flog, um den befreundeten Paul Celan zu besuchen. Auch dort haben sie sich wechselseitig ihre Gedichte vorgelesen. Nach der Befreiung durch die russische Armee im Jahr 1944 trennten sich erstmals die Wege von Paul Celan und Rose Ausländer. Paul Celan ging über Bukarest und Wien nach Paris, Rose Ausländer suchte in den USA eine neue Heimat. Beide Lyriker hatten einen besonderen Gönner und Förderer in Alfred Magul-Sperber. Dieser war Schriftsteller, Journalist und Verleger. Er war ebenfalls in der Bukowina geboren und hatte in Czernowitz das Gymnasium besucht. Magul-Sperber sorgte dafür, dass im Jahr 1939 der erste Gedichtband „Der Regenbogen“ von Rose Ausländer erschienen ist. Im Jahr 1946 war in Bukarest eine Lesung von Rose Ausländer. Dort waren sowohl Paul Celan als auch Magul-Sperber anwesend und der letztere hielt eine Rede zu Ehren von Rose Ausländer.

Rose Ausländer – „die schwarze Sappho der östlichen Landschaft.“

In der Bukarester Rede von Alfred Magul-Sperber auf Rose Ausländer im Jahr 1946 charakterisierte dieser Rose Ausländer als „die schwarze Sappho der östlichen Landschaft“ (zit. n. Jürgen P. Wallmann 1936, S. 529). Sappho war eine griechische Lyrikerin, die von 630 bis 570 vor Christus auf der Insel Lesbos lebte. Sie schrieb vor allem Gedichte über die erotische Liebe. In seiner Rede auf Rose Ausländer wies Magul-Sperber darauf hin, dass im umfangreichen Werk von Rose Ausländer die Liebeslyrik von besonderer Bedeutung ist:

„Denn das Herzstück ihres Werkes ist das Liebesgedicht, und in ihm erschöpft sie auch alle Tiefen und Fernen ihres künstlerischen und menschlichen Erlebnisses. Ihr Liebesruf ist ein Naturlaut, und der Echtheit ihres Bekenntnisses ist nur die Leidenschaftlichkeit ebenbürtig, mit der es ausgesprochen wird. Man übersehe nicht, dass ihr lyrisches Erlebnis aus dunklen Quellen des Elementaren und Dämonischen gespeist wird, und es sind oft gefährliche Spannungen, aus denen sich Rose Scherzer zu Klarheit und Ausgeglichenheit ihres Gedichtes erlöst. (…) Es ist die tragische Bestimmung aller Liebenden, das Unmögliche zu wollen: die Dauer des Vergänglichen, und die Flamme zu lieben, die sie verzehrt. Von dieser, wenn man so will, erotischen Grundeinstellung ihres dichterischen Erlebnisses aus ist das Werk Rose Scherzers auch in allen seinen übrigen Aspekten zu erfassen und zu bestimmen.“

Alfred Magul-Sperber, Bukarester Rede von 1946, zit. n. Jürgen P. Wallmann 1976, S. 530).

Der Freund, Verleger und Nachlassverwalter von Rose Ausländer, Helmut Braun, hat im Jahr 2018 im Rimbaud-Verlag einen Band „Liebesgedichte“ herausgegeben. Eine kleine Kostprobe aus diesem Gedichtband mag die sprachliche Ausdruckskraft von Rose Ausländers Liebeslyrik verdeutlichen:

„Des Geliebten Nächte

Des Geliebten Nächte zu entzünden,

Will ich augenspendend still erblinden.

Des Geliebten Atem zu umkosen

Wandelt sich mein Blut in tausend Rosen.

Des Geliebten Liebe zu erhalten

Möchte ich mich in tausend Frauen spalten,

Daß er tausendfach nur mich begehre,

Alle liebend nur mir angehöre.“

Literatur:

Ausländer, Rose (1976) Gesammelte Gedichte. Literarischer Verlag Helmut Braun KG, Köln

Ausländer, Rose (1984-1990) Gesammelte Werke in sieben Bänden und einem Nachtragsband. Fischer Verlag, Frankfurt am Main

Ausländer, Rose (2001) Gedichte. Sonderausgabe zum 100. Geburtstag.  Fischer Verlag, Frankfurt am Main

Ausländer, Rose (2018). Liebesgedichte. Hrsg. u. Nachwort von Helmut Braun, Rimbaud Verlag

Braun, Helmut (1999) Ich bin fünftausend Jahre jung. Rose Ausländer. Zu ihrer Biographie. Radius, Stuttgart

Braun, Helmut (2001) Editorische Notiz. In: Rose Ausländer. Gedichte. S. Fischer-Verlag Frankfurt am Main.

Braun, Helmut (2018) Rose Ausländer. Der Steinbruch der Wörter, Berlin 2018 (Jüdische Miniaturen; 214)

Hammer, Klaus (2018) Ihr Schreiben war (Über)leben. Helmut Braun hat ein beeindruckendes Lebensbild der Dichterin Rose Ausländer verfasst. Literaturkritik vom 19.3.2018

Hoghe, Raimund (1980) Schreiben gegen Sterben. Ein Gespräch mit Rose Ausländer über ihre neuen Gedichte. DIE ZEIT Nr. 27 vom 27. Juni 1980

Nau, Katja (2018) Mach wieder Wasser aus mir. Gedichteschreiben nach Auschwitz. TAZ vom 3.1.2018

Rychlo, Peter (2002) Rose Ausländers Leben und Dichtung. „Ein denkendes Herz, das singt“ Österreichische Literatur im Exil, Universität Salzburg 2002

Schröder, Lothar (2018) „Der Tod macht mich unsterblich“. Rose Ausländer gehört zu den wichtigsten Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. In ihrem 30. Todesjahr wird ihrer jetzt neu gedacht. Rp-online.de/kultur vom 3.1.2018

Tyslik, Hanne (2019) Rose Ausländer: Leben und Werk. Wort an Wort. www.text-feinschliff.de vom 10. Juli 2019

Wallmann, Jürgen P. (1976) „Ein denkendes Herz, das singt.“ Materialien zu Leben und Werk Rose Ausländers. In: Rose Ausländer, Gesammelte Gedichte. Hrsg. von Hugo Ernst Käufer und Berndt Mosebach. Literarischer Verlag Helmut Braun KG, Köln, S. 519-547

Wysocki, Gisela (2008) Pausenlos, atemlos. Die nachgelassenen Schriften der Rose Ausländer zeigen eine Nomadin zwischen Czernowitz und New York. DIE ZEIT vom 19.6.2008

Korrespondenzadresse:

Professor Dr. med. H. Csef, Schwerpunktleiter Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Zentrum für Innere Medizin, Medizinische Klinik und Poliklinik II, Oberdürrbacherstr. 6, 97080 Würzburg

E-Mail-Adresse: Csef_H@ukw.de

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Herbert Csef
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Prof. Dr. Herbert Csef, geb. 1951, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker. Studium der Psychologie und Humanmedizin an der Universität Würzburg, 1987 Habilitation. Seit 1988 Professor für Psychosomatik an der Universität Würzburg und Leiter des Schwerpunktes Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Universitätsklinikums. Seit 2009 zusätzlich Leiter der Interdisziplinären Psychosomatischen Tagesklinik des Universitätsklinikums. Seit 2013 Vorstandsmitglied der Dr.-Gerhardt-Nissen-Stiftung und Vorsitzender im Kuratorium für den Forschungspreis „Psychotherapie in der Medizin“. Viele Texte zur Literatur.