Im übersexualisierten Deutschland ist das Verhältnis der Geschlechter so verkorkst, dass eine lächerlich harmlose Bemerkung eines Politikers zu einer Journalistin einen moralinsauren Sturm der Entrüstung und eine künstliche Debatte über Sexismus hervorruft. Eine selbstbewusste Frau hätte die Bemerkung von Brüderle entweder als Kompliment genommen, um dann ihr Interview umso gezielter zu verfolgen, oder locker gekontert, womit die Angelegenheit auch schon erledigt gewesen wäre. Aber kennen wir diese veröffentlichte Aufregung nicht schon?
Sexismus-Debatte: Erotik ist Verführung
Finanzen
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Der Ausbildungsmarkt hat sich gedreht. Junge Menschen bewerben sich nicht mehr einfach irgendwo, sondern prüfen sehr genau, ob ein Unternehmen zu ihnen passt. Recruitingexperte Karsten Poppe erklärt, warum Atmosphäre, Vertrauen und echte Einblicke heute wichtiger sind als klassische Stellenanzeigen — und welche fünf inneren Fragen über Zusage oder Absage entscheiden. […]
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