Der Europäer Robert Menasse

Viel wird über Europa gestritten, oft die nationale Brille aufgesetzt, was in Brüssel tatsächlich geschieht, sehen nur wenige, auch für viele Bundesbürger ist Brüssel weit weg. Nun hat der österreichische Schriftsteller Robert Menasse für die Aufhebung des Nationalstaates plädiert. Mit seiner Streitschrift zum Thema: „Der europäische Landbote. Die Wut der Bürger und der Friede Europas“, wird er den Heinrich-Mann-Preis 2013 bekommen. Menasse wünscht sich ein Umdenken auf Europa hin, ein neues Verständnis von Demokratie, und er fragt sich: Braucht die Europäische Union Großbritannien? Die Tabula Rasa hat sein Buch „Ich kann jeder sagen, Erzählungen vom Ende der Nachkriegsordnung“ (2009) rezensiert.

3sat.online – Mediathek: Gespräch mit Robert Menasse

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Stefan Groß-Lobkowicz
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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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