Briefwahl außer Kontrolle? So muss Wahlbetrug verhindert werden

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Briefwahl stärkt die demokratische Teilhabe. Doch Fälle wie in Wülfershausen und Frankfurt zeigen, wo Sicherheitslücken entstehen können. Gefordert sind klare Kontrollen, lückenlose Dokumentation und sichere Verfahren.

Demokratie braucht Schutz, gerade vor Wahlbetrug!

Briefwahl stärkt Teilhabe, aber Demokratie darf nicht auf blinden Vertrauensvorschuss angewiesen sein.

Die Fälle in Wülfershausen und Frankfurt zeigen die unterschiedlichen Schwachstellen bei Wahlen. Der unkontrollierte Zugang zu bereits eingegangenen sowie missbräuchlich beantragten Briefwahlunterlagen muss vor den nächsten Wahlen ausgeschlossen werden.

Dazu brauchen wir klare Sicherungen. Das Vier-Augen-Prinzip bei der Lagerung, Öffnung und Auszählung muss gewährleistet sein, und die Zugänge müssen lückenlos protokolliert werden. Versiegelte Transporte und eine sichere Verwahrung sind ebenso erforderlich wie eine Videoüberwachung ausschließlich der Bearbeitungsräume, nicht der Wahlräume.

Es werden sichere, überprüfbare Identitäts- und Zustellverfahren benötigt, wobei die Wahlentscheidung immer frei und unbeobachtet stattfinden muss. Dokumentiert und geschützt werden muss die Beweiskette rund um die Wahlunterlagen.

Vertrauen in Wahlen entsteht durch Transparenz, Kontrolle und konsequente Aufklärung.

Über Sylvia Pantel 48 Artikel
Sylvia Maria Pantel (1. Januar 1961 in Düsseldorf) ist eine deutsche Politikerin, die der Werteunion angehört und zuvor Mitglied der CDU war. Von 2013 bis 2021 vertrat sie die CDU im Deutschen Bundestag während der 18. und 19. Legislaturperiode. Bei den Bundestagswahlen 2013 und 2017 gewann Pantel den Wahlkreis Düsseldorf II und zog jeweils direkt ins Parlament ein. 2021 verfehlte sie jedoch sowohl das Direktmandat als auch den Wiedereinzug über die Landesliste der CDU Nordrhein-Westfalen, auf der sie Platz 40 innehatte. In der 19. Legislaturperiode war sie ordentliches Mitglied des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Darüber hinaus arbeitete sie als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, im Ausschuss für Inneres und Heimat sowie im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Pantel engagierte sich viele Jahre als Kreisvorsitzende der Frauen-Union Düsseldorf und führte zudem den CDU-Ortsverband Düsseldorf-Rath. Sie gehörte dem Kreisvorstand des CDU-Kreisverbandes Düsseldorf an und war von 2013 bis 2021 Mitglied im Bundesvorstand der Frauen-Union. Außerdem ist sie Mitglied der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, dem Arbeitnehmerflügel der CDU. In einem Interview mit der Rheinischen Post bekundete sie ihr Interesse an einer weiteren Bundestagskandidatur. Am 28. März 2024 erklärte Pantel ihren Austritt aus der CDU und trat anschließend der Werteunion bei. Zuvor hatte sie alle Parteiämter niedergelegt und einen Wechsel zur Werteunion unter der Führung von Hans-Georg Maaßen nicht ausgeschlossen. Heute ist Pantel Landesvorsitzende der Werteunion Nordrhein-Westfalen sowie stellvertretende Bundesvorsitzende. Für die Bundestagswahl 2025 kandidierte sie als Direktkandidatin im Düsseldorfer Süden.