Im Mai 1963, also genau vor fünfzig Jahren, erscheint ein Buch, das angesichts der in ihm vorherrschenden Finsternis, wohl einiges an Verwirrung im damaligen Literaturbetrieb ausgelöst haben dürfte. Zwar wurde der Erstlingsroman des damals 32-jährigen österreichischen „Mozarteum“-Absolventen von Carl Zuckmayer empfohlen und Bernhard hernach überschwänglich ein außerordentliches Talent beschieden, aber Ansätze zur Interpretation wurden nur höchst selten unternommen: Ein betretenes Schweigen über die Verstehensschwierigkeiten. Die bisherigen Lesegewohnheiten wurden offensichtlich arg in Frage gestellt und dürften bei dem ein oder anderen auch heute noch zu Irritationen führen.
Thomas Bernhard: Argumente eines Winterspaziergängers
Finanzen
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Die Börsen kennen scheinbar nur noch eine Richtung: nach oben. Aktien, Bitcoin und KI-Werte jagen von Rekord zu Rekord, obwohl Schuldenkrise, geopolitische Spannungen und Warnsignale immer deutlicher werden. Auf dem Event „Marc Lädt Ein 2025“ diskutiert Marc Friedrich mit Richard Werner und Thomas Mayer, ob die aktuelle Euphorie der Beginn einer neuen Ära ist – oder das letzte Aufbäumen vor einem großen Wendepunkt an den Finanzmärkten. […]
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