Wissen weitergeben: In diesen Berufen können Sie Kinder und Jugendliche ausbilden

mädchen frau leistungsdruck lernen buch, Quelle: silviarita, Pixabay License Freie kommerzielle Nutzung Kein Bildnachweis nötig

Viele Menschen entdecken schon früh ihre Begeisterung für das Lehren. Das bereits selbst erlernte Wissen an junge Menschen weiterzugeben, bereitet Freude. Doch oftmals ist nicht wirklich klar, welche Berufe erlernt werden können, wenn Sie gerne Lehren möchten. Sicherlich steht an erster Stelle der Beruf des Lehrers. Doch nicht immer müssen Sie in das Schulwesen eintauchen, um Ihr Wissen weiterzugeben. Auch als Ausbilder*in, Nachhilfelehrer*in oder Lektor*in können Sie Wissen teilen. Welcher Beruf zu Ihnen passt und worauf es ankommt, erfahren Sie im Folgenden.

Nachhilfe geben: So verhelfen Sie zu guten Noten

Möchten Sie Nachhilfe geben, sollten Sie sich fragen, ob Sie dies als Nebenjob oder Vollzeit betreiben möchten. Zudem gilt es, den Arbeitsort zu definieren. Sie können ein Büro mieten, was Ihnen Abstand von den eigenen vier Wänden bietet. Steht Ihnen jedoch nicht genug Geld zur Verfügung, können Sie den Arbeitsbereich auch in Ihrer Wohnung einrichten. Darüber hinaus können Sie sich auch in die Wohnung des Kunden begeben, wenn dies für ihn akzeptabel ist.

Da ein Nachhilfeschüler oder eine Nachhilfeschülerin schnelle und qualitative Ergebnisse erwartet, müssen Sie, Schulungsmaterial entwickeln. Am besten ist es, einen modernen und intensiven Kurs in Ihrem Fach zu wählen, der die Grundregeln des Lehrplans erfüllt.
Um Schüler und Schülerinnen zu gewinnen, müssen Sie auf verschiedene Weise für Ihre Nachhilfe werben. Sie können eine Anzeige in den Medien schalten, Beiträge in Diskussionsforen veröffentlichen oder Informationen in Stadtverzeichnissen einstellen. Ebenso können Sie in den nahegelegenen Schulen nachfragen, ob Sie einen Aushang veröffentlichen dürfen.

Azubis betreuen, schulen und fördern

Möchten Sie mit jungen Menschen zusammenabreiten, die gerade ihre berufliche Karriere starten? Dann sollten Sie Ausbilder oder Ausbilderin werden. Das ist in den meisten Fällen einfach möglich. Zunächst sollten Sie einen Beruf erlernt haben, der in den passenden Fachrichtungen liegt. Anschließend müssen Sie den Ausbilderschein machen. Der Ausbilderschein belegt, dass Sie alle fachlichen, aber auch pädagogischen Voraussetzungen erfüllen, um Menschen in einen Beruf einzulernen. In den Prüfungen müssen Sie zeigen, dass Sie die Kenntnisse Ihres Berufes gut beherrschen. Zudem zeigen Sie auf, dass Sie mit jungen Menschen umgehen können, Inhalte vermitteln und Problemstellungen klären können. Der AdA Schein kann bei einer zuständigen Handelskammer durchgeführt werden oder online erlangt werden. Online durchlaufen Sie die Lernfelder meist schnelle rund sparen sich somit Zeit sowie Kosten.

Erzieher/in: Soziale Kompetenzen schulen

Weit weg von den Grundlagen der Mathematik oder die Einarbeitung in die technischen Herausforderungen des Maschinenbaus sind Erzieher/innen. In Kindergärten übernehmen Sie ebenfalls eine herausfordernde Aufgabe. Hier lehren Sie den Kindern die wichtigsten Sozialkompetenzen, die ein Mensch in der Gesellschaft benötigt. Von höflichen Umgangsformen miteinander über Tischmanieren hin zu einem guten Streitmanagement – Als Erzieher/in wird es niemals langweilig. Wer in einem solchen Beruf arbeiten möchte, muss eine Ausbildung als Erzieher/in durchlaufen oder ein ähnliches Studium abgeschlossen haben. Studiengänge, die zu Ihrem Berufswunsch passen sind beispielsweise Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder Erziehungswissenschaften. Der tägliche Umgang mit Kleinkindern will schließlich gelernt und auf pädagogischer Basis verstanden werden.