Ein Papst spricht von Sexualität, deren Schönheit und die Erfüllung durch sie. Ein Traum? In der ehelichen Vereinigung von Mann und Frau entdecken wir „den Sinn des gesamten Daseins, den Sinn des Lebens“? Ein Pontifex, der daran erinnert, dass die Sexualität etwas unglaublich Wertvolles und Beglückendes ist? Das Christentum sei keineswegs körperfeindlich, sagt ausgerechnet der Petrusnachfolger. Ja, es sei sogar ausgesprochen körperfreundlich, lustvoll und ganzheitlich. Und überhaupt: Das Ganze lässt sich auch noch biblisch begründen. Von wegen Verklemmtheit! Wäre es nicht wunderbar, der oberste Sittenlehrer würde mit Hochachtung und Wertschätzung von Sexualität sprechen, so dass aus der ansonsten doch rasch so empfundenen „Straße mit lauter Verbotsschildern“ eine Allee der beglückenden Empfehlungen, eine einzige Einladung zur Liebe würde?
Papst Johannes Paul II.Die Sexualität und die Kirche
Finanzen
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