Wie fühlt es sich an, „wenn das Hörbare und das Unhörbare, das Ferne und das Nahe, das Innere und das Äußere, das Tote und das Lebendige gleichzeitig da wären, keines wäre über dem anderen, und dieser Augenblick, in dem alles gleichzeitig da wäre, würde ewig dauern.“ Dann wäre wahrscheinlich „Aller Tage Abend“, so wie es der Titel von Jenny Erpenbecks neuem Roman verkündet. Die Berliner Autorin hat nach ihrem 2009 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominierten Roman „Heimsuchung“ erneut ein literarisches Achtungszeichen gesetzt.
Jenny Erpenbeck Aller Tage Abend
Finanzen
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Die Insolvenzzahlen in Bayern steigen um fast elf Prozent – in der Industrie sogar um rund 22 Prozent. vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt fordert dringend Reformen bei Energiepreisen, Bürokratie und Sozialstaat, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen. […]
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