„Marx ist tot, Jesus lebt!“ dies sagte der ehemalige Arbeitsminister Norbert Blüm kurz nach der Wende. Und tatsächlich schien er lange Zeit Recht zu behalten. Die allerorts vorhandenen dicken Wälzer von Karl Marx und seinem Freund Friedrich Engels wurden zuhauf in Papiercontainern, auf dem – wie Marx selbst einmal geunkt hatte – „Schutthaufen“ der Geschichte, versenkt. Öffentlich über Marx reden? Fehlanzeige! Nur die wenigsten „trauten“ es sich noch. Sein opulentes Monument in Chemnitz, dem ehemaligen Karl-Marx-Stadt, der riesige Kopf – von den Einwohnern liebevoll „Nischel“ genannt – ist immer noch umstritten. Doch Totgesagte leben offensichtlich länger. Der bärtige Kommunismustheoretiker ist wieder in aller Munde. Seine kritischen Blicke auf den Kapitalismus erscheinen erstaunlich modern. Warum also nicht auch die jüngsten Leser mit seinen Gedanken vertraut machen.
Das Gespenst des Karl Marx
Finanzen
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Die Insolvenzzahlen in Bayern steigen um fast elf Prozent – in der Industrie sogar um rund 22 Prozent. vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt fordert dringend Reformen bei Energiepreisen, Bürokratie und Sozialstaat, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen. […]
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