Noch im Mai 2026 hatte die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hin behauptet, es gäbe keine Hinweise auf eine islamistische Unterwanderung. Jetzt schlägt der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz Alarm. Die Erkenntnis kommt spät. Wer, wie ich und viele andere, seit Jahren genau darauf hingewiesen hat, wurde als antimuslimischer Rassist verurteilt und des Rechtsextremismus verdächtigt.
Akteure der Muslimbruderschaft knüpfen über verschachtelte Netzwerke Kontakte in die Politik. Ihr Ziel ist eine Beeinflussung im Sinne eines Wegschauens bei islamistischen Umtrieben. Kritik am Islamismus wird unter Verdacht gestellt ,dabei ist das keine Randstörung, sondern ein zentrales Sicherheitsthema.
Deutschland hat kein Problem mit „den Muslimen“, aber sehr wohl mit islamistischem Einfluss, salafistischer Radikalisierung und extremistischen Netzwerken wie den Grauen Wölfen. Wer das vermischt, verharmlost das eigentliche Sicherheitsproblem. Die Gefahr kommt nicht von friedlicher Religionsausübung, sondern von Ideologien, die Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat unterwandern wollen.
Hoffen wir, dass aus der verspäteten Erkenntnis Konsequenzen gezogen werden. Ich wiederhole meine These: Islamismus ist die größte Bedrohung für die Demokratie in Europa.
