Umfrage setzt Union unter Druck: Merz und Spahn gelten vielen als Belastung

Union, Quelle: ChatGPT

Neue Umfragewerte setzen die CDU/CSU unter Druck: Eine Mehrheit der Befragten glaubt, dass Friedrich Merz und Jens Spahn ihrer Partei eher schaden. Auch Markus Söder kommt nicht unbeschadet davon, während bei Alexander Dobrindt und Hendrik Wüst kein klares Meinungsbild erkennbar ist.

INSA-CONSULERE fragte: „Nutzen oder schaden die folgenden Politiker Ihrer Meinung nach der CDU/CSU?“

Die Umfrageteilnehmer gehen mehrheitlich davon aus, dass Friedrich Merz der CDU/CSU eher schadet. 60 Prozent vertreten diese Einschätzung. Auch Jens Spahn wird von 52 Prozent als Belastung für die Partei gesehen.

Bei Markus Söder glaubt eine relative Mehrheit von 34 Prozent, dass er der Union eher schadet. Bei Alexander Dobrindt ergibt sich dagegen kein klares Meinungsbild: 29 Prozent meinen, er schade der Partei, 27 Prozent sehen weder einen positiven noch einen negativen Einfluss. Auch bei Hendrik Wüst ist das Meinungsbild uneinheitlich. 25 Prozent sehen keinen klaren Effekt, 23 Prozent glauben, dass er der Union nutzt.

Zwischen drei Prozent bei Friedrich Merz und neun Prozent bei Hendrik Wüst geben an, die jeweiligen Unionspolitiker nicht zu kennen. Zwischen sechs und 15 Prozent können die Frage nicht beantworten, zwischen sechs und sieben Prozent wollen dazu keine Auskunft geben.

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Hermann Binkert ist 57 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Der Jurist ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Markt- und Meinungsforschungsinstituts INSA-CONSULERE. Bevor er INSA im November 2009 in Erfurt gründete, war Binkert 18 Jahre im öffentlichen Dienst, zuletzt als Staatssekretär in der Thüringer Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund, tätig. Heute gehört er zu den renommiertesten Meinungsforschern Deutschlands und erhebt Umfragen für Ministerien im Bund und in den Ländern, für alle Parteien und Fraktionen, die im Bundestag und in den Landtagen vertreten sind. Wöchentlich stellt INSA die Sonntagsfrage für die Bild am Sonntag und die BILD. Das Meinungsforschungsinstitut arbeitet für viele großen Verlage, z. B. Springer, Burda, Funke, Madsack. Es führt aber auch Fokusgruppengespräche und Testkäufe durch.