Rentenkommission: vbw warnt vor höheren Lohnzusatzkosten und Belastung der Wettbewerbsfähigkeit

Rente, Quelle: ChatGPT

Die vbw begrüßt zentrale Vorschläge der Rentenkommission, kritisiert aber die geplante zusätzliche Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung ab 2028 scharf. Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt warnt vor weiter steigenden Lohnzusatzkosten, einer Verteuerung von Arbeit in Deutschland und neuen Risiken für die Wettbewerbsfähigkeit.

„Die Rentenkommission hat insgesamt die richtigen und wichtigen Vorschläge gemacht. Wenn diese alle umgesetzt werden, steht die gesetzliche Rente auch langfristig auf sicherer Basis. Schade ist, dass das System der Änderungen erst 2031 umgesetzt werden soll.

Strikt lehnen wir ab, dass durch die Reform bereits 2028 durch die Verpflichtung ein Prozent des Entgelts als kapitalbildendes Element in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen ist. Dies führt zu weiter steigenden Lohnzusatzkosten. Arbeit in Deutschland wird dadurch weiter verteuert und das ist zusammen mit den Steigerungen in der gesetzlichen Krankenversicherung und in der gesetzlichen Pflegeversicherung durch die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen inakzeptabel.

Der Faktor Arbeit, der weltweit betrachtet bereits heute in Deutschland am teuersten ist, wird nochmals teurer. Dies zerstört unsere Wettbewerbsfähigkeit und verstärkt die Abwanderung unserer Arbeitskräfte.“