Steuergeld-Alarm um „Widersetzen“: NGO-Förderungen müssen jetzt auf den Prüfstand

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Hinweise auf Gewalt, Sabotage und das Umgehen von Strafverfolgung sorgen für Empörung. Nun wird eine lückenlose Kontrolle staatlicher Fördergelder für beteiligte Organisationen gefordert.

Öffentliche Fördermittel für NGO-Strukturen kritisch prüfen!

Die jetzt bekannt gewordenen Inhalte aus dem Umfeld von „Widersetzen“ sind ein alarmierendes Signal. Wenn in rechtlichen Begleitmaterialien über Brandstiftung, Sprengstoffdelikte, Sabotage und das bewusste Umgehen von Strafverfolgung gesprochen wird, dann ist eine rote Linie überschritten. Wer solche Inhalte verbreitet, darf sich nicht hinter dem Etikett des bloßen Protests verstecken.

Besonders problematisch ist die Frage öffentlicher Förderung. Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes ,Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (Berliner VVN-BdA) ist in der Berliner Zuwendungsdatenbank als Empfängerin einer Projektförderung aus öffentlichen Mitteln dokumentiert; genannt wird dort unter anderem eine Jugendförderung über 670 Euro für Flyer zu Stolpersteinen in Treptow-Köpenick. Zudem heißt es in Unterlagen des Deutschen Bundestages, dass das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ als Trägerverein die VVN-BdA nennt.

Damit stellt sich die grundsätzliche Frage, ob staatliche Gelder mittelbar in Strukturen fließen, die politisch extremisierte Protestformen flankieren oder zumindest verharmlosen. Öffentliche Förderung setzt voraus, dass Mittel zweckgebunden, transparent und im Einklang mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung verwendet werden. Wo der Eindruck entsteht, dass staatliche Unterstützung in problematische politische Kampagnen hineinwirkt, muss der Staat handeln.Deshalb ist eine sofortige Überprüfung aller Förderungen, die mit dem Umfeld von „Widersetzen“ und der VVN-BdA verbunden sind. Es braucht vollständige Transparenz über Empfänger, Förderzwecke und mögliche politische Zweckbindungen. Wo öffentliche Gelder in die Nähe von Gewaltverharmlosung, Sabotage oder strafrechtsnaher Agitation geraten, müssen Förderungen beendet und gegebenenfalls Mittel zurückgefordert werden.

Der Staat darf bei extremistischen oder rechtsstaatsfeindlichen Strukturen nicht wegsehen. Wer Rechtsbruch organisiert oder normalisiert, darf nicht auch noch auf Kosten der Steuerzahler unterstützt werden.

Über Sylvia Pantel 46 Artikel
Sylvia Maria Pantel (1. Januar 1961 in Düsseldorf) ist eine deutsche Politikerin, die der Werteunion angehört und zuvor Mitglied der CDU war. Von 2013 bis 2021 vertrat sie die CDU im Deutschen Bundestag während der 18. und 19. Legislaturperiode. Bei den Bundestagswahlen 2013 und 2017 gewann Pantel den Wahlkreis Düsseldorf II und zog jeweils direkt ins Parlament ein. 2021 verfehlte sie jedoch sowohl das Direktmandat als auch den Wiedereinzug über die Landesliste der CDU Nordrhein-Westfalen, auf der sie Platz 40 innehatte. In der 19. Legislaturperiode war sie ordentliches Mitglied des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Darüber hinaus arbeitete sie als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, im Ausschuss für Inneres und Heimat sowie im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Pantel engagierte sich viele Jahre als Kreisvorsitzende der Frauen-Union Düsseldorf und führte zudem den CDU-Ortsverband Düsseldorf-Rath. Sie gehörte dem Kreisvorstand des CDU-Kreisverbandes Düsseldorf an und war von 2013 bis 2021 Mitglied im Bundesvorstand der Frauen-Union. Außerdem ist sie Mitglied der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, dem Arbeitnehmerflügel der CDU. In einem Interview mit der Rheinischen Post bekundete sie ihr Interesse an einer weiteren Bundestagskandidatur. Am 28. März 2024 erklärte Pantel ihren Austritt aus der CDU und trat anschließend der Werteunion bei. Zuvor hatte sie alle Parteiämter niedergelegt und einen Wechsel zur Werteunion unter der Führung von Hans-Georg Maaßen nicht ausgeschlossen. Heute ist Pantel Landesvorsitzende der Werteunion Nordrhein-Westfalen sowie stellvertretende Bundesvorsitzende. Für die Bundestagswahl 2025 kandidierte sie als Direktkandidatin im Düsseldorfer Süden.