Die Unterwerfung – Spahn knickt vor Trump ein! Union auf Kuschelkurs mit Grönland-Deal?

Ai generiert, Donald trump, Präsident., Quelle: GDJ, Pixabay. Freie kommerzielle Nutzung, Kein Bildnachweis nötig
Ai generiert, Donald trump, Präsident., Quelle: GDJ, Pixabay. Freie kommerzielle Nutzung, Kein Bildnachweis nötig

„Und ja, da hat Donald Trump einen Punkt“, erklärte Unionsfraktionschef Jens Spahn 24 Stunden vor der Zolldrohung des US-Präsidenten im Interview der Süddeutschen zur Forderung Trumps, Grönland dem Staatsgebiet der USA einzuverleiben: „Wenn man die Lage Grönlands auf dem Globus anschaut, sind die von den USA gestellten Fragen übrigens nachvollziehbar“ (https://www.sueddeutsche.de/projekte/geschenk/einloesen…).

Recht ruppig wendet sich Spahn gegen die Warnung der dänischen Ministerpräsidentin vor einer Auflösung der NATO im Falle einer gewaltsamen Okkupation Grönlands durch die USA: „Habt ihr das zu Ende gedacht?“. Das fragt er die dänische Ministerpräsidentin, deren Nation in ihrer Integrität bedroht wird, nicht etwa den US-Präsidenten.

An diesem Kurs hält Spahn auch heute, 48 Stunden nach den Trumpschen Zolldrohungen, fest: Vor der Präsidiumssitzung der CDU mahnt Spahn heute eine „besonnene Antwort“ an die USA an und warnt die Europäer eindringlich davor „zu eskalieren: Wir haben ein sehr, sehr hohes Interesse daran, mit den Vereinigten Staaten in guten Gesprächen in einer guten Situation zu sein“.

Schon im Interview der Süddeutschen ging er davon aus, dass sich Trump letztlich durchsetzen werde. Auf die Frage, ob Trump Grönland bekomme, wenn er es wolle, antwortet er: „An dem Punkt will ich noch nicht sein.“ Es ist für den Fraktionsvorsitzenden der Union also nur noch eine Frage der Zeit.

Damit zeichnet sich ab, dass der nach Friedrich Merz für die Koalition wichtigste Unionspolitiker einen Kurs der Anpassung an die Trumpschen Ansprüche vertritt. Spätestens nach dem Weltwirtschaftsforum in Davos wird sich Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundestag erklären müssen.

Quelle: Facebook