Umfrage: Mehrheit der Deutschen wünscht sich, dass die Ampel nicht auf Bundesebene weiter regiert

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 Im Auftrag der Bild-Zeitung haben wir erhoben, ob sich unsere Befragten wünschen, dass die derzeitige Ampel-Koalition auf Bundesebene weiter regiert: Von einer absoluten Mehrheit von 55 Prozent wird dies (eher) nicht gewünscht. 30 Prozent bejahen hier hingegen eher. Zehn Prozent ist dieses Anliegen egal. Sechs Prozent können oder wollen hierzu keine Einschätzung abgeben.

Einzig Befragte zwischen 30 und 39 Jahren wünschen sich absolut-mehrheitlich, dass die Ampel-Koalition auf Bundesebene weiter regiert (53 %). Bei allen anderen Altersgruppen überwiegt jeweils der Anteil derer, die sich dagegen aussprechen, wobei die jüngste Befragtengruppe dies nur relativ-mehrheitlich und somit deutlich am seltensten angibt und die übrigen jeweils absolut-mehrheitlich (43 zu 60 – 68 %).

Anhänger der Ampel-Koalition wünschen sich jeweils absolut-mehrheitlich, dass diese weiter regiert: Wähler der FDP äußern dies zu 51 Prozent, der SPD zu 62 Prozent und Wähler der Grünen zu 65 Prozent. Wähler der Oppositionsparteien wünschen sich hingegen jeweils absolut-mehrheitlich einen Regierungswechsel: Wähler der Linke zu 56 Prozent, der Union zu 73 Prozent und jene der AfD zu 83 Prozent.

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Hermann Binkert ist 57 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Der Jurist ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Markt- und Meinungsforschungsinstituts INSA-CONSULERE. Bevor er INSA im November 2009 in Erfurt gründete, war Binkert 18 Jahre im öffentlichen Dienst, zuletzt als Staatssekretär in der Thüringer Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund, tätig. Heute gehört er zu den renommiertesten Meinungsforschern Deutschlands und erhebt Umfragen für Ministerien im Bund und in den Ländern, für alle Parteien und Fraktionen, die im Bundestag und in den Landtagen vertreten sind. Wöchentlich stellt INSA die Sonntagsfrage für die Bild am Sonntag und die BILD. Das Meinungsforschungsinstitut arbeitet für viele großen Verlage, z. B. Springer, Burda, Funke, Madsack. Es führt aber auch Fokusgruppengespräche und Testkäufe durch.