AfD vor Union – Alice Weidel liegt bei Kanzlerdirektwahl deutlich vor Friedrich Merz

AfD, ChatGPT

Neue INSA-Umfragen zeigen deutliche Unterschiede bei einer möglichen Kanzlerdirektwahl: Alice Weidel liegt sowohl vor Friedrich Merz als auch vor Hendrik Wüst. Bei einer angenommenen Landtagswahl erreicht die AfD 29 Prozent und liegt damit vor der Union.

Wenn Sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten, für welchen der beiden folgenden Kandidaten würden Sie sich am ehesten entscheiden?“

Nahezu die Hälfte der Befragten würde sich für keinen der beiden Kandidaten bei einer Kanzlerdirektwahl entscheiden (48 %). 29 Prozent sprechen sich für Alice Weidel und 17 Prozent für Friedrich Merz aus. Drei Prozent können und zwei Prozent wollen diese Frage nicht beantworten.

„Wenn Sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten, für welchen der beiden folgenden Kandidaten würden Sie sich am ehesten entscheiden?“

36 Prozent der Befragten, also die relative Mehrheit würde sich auch bei einer Wahl zwischen Alice Weidel und Hendrik Wüst für keinen der beiden entscheiden. 31 Prozent nennen hier Alice Weidel und ein Viertel (25 %) Hendrik Wüst. Fünf Prozent wissen hier keine Antwort und zwei Prozent geben keine.

Wenn am kommenden Sonntag Landtagswahlen in ihrem Bundesland wären, würden die Befragten relativ-mehrheitlich die AfD wählen: 29 Prozent geben dies an. 21 Prozent nennen hier die Union, 14 Prozent die Grünen, zwölf Prozent die SPD und elf Prozent die Linke. Die anderen Parteien kommen jeweils lediglich auf einstellige Werte: die FDP auf fünf und das BSW sowie sonstige Parteien auf je vier Prozent.

Über Hermann Binkert 607 Artikel
Hermann Binkert ist 57 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Der Jurist ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Markt- und Meinungsforschungsinstituts INSA-CONSULERE. Bevor er INSA im November 2009 in Erfurt gründete, war Binkert 18 Jahre im öffentlichen Dienst, zuletzt als Staatssekretär in der Thüringer Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund, tätig. Heute gehört er zu den renommiertesten Meinungsforschern Deutschlands und erhebt Umfragen für Ministerien im Bund und in den Ländern, für alle Parteien und Fraktionen, die im Bundestag und in den Landtagen vertreten sind. Wöchentlich stellt INSA die Sonntagsfrage für die Bild am Sonntag und die BILD. Das Meinungsforschungsinstitut arbeitet für viele großen Verlage, z. B. Springer, Burda, Funke, Madsack. Es führt aber auch Fokusgruppengespräche und Testkäufe durch.