Eine aktuelle INSA-Befragung zeigt deutliche Unterschiede bei möglichen Kanzlerduellen. Gegen Friedrich Merz käme Alice Weidel auf 31 Prozent, der amtierende Bundeskanzler lediglich auf 17 Prozent – 45 Prozent würden keinen von beiden wählen. Anders sähe es mit Markus Söder aus: Der CSU-Chef erreicht 34 Prozent und liegt damit vor Weidel mit 26 Prozent. Hendrik Wüst und Weidel lägen dagegen nahezu gleichauf.
INSA-CONSULERE fragte: „Und wenn Sie bei einer direkten Wahl des Bundeskanzlers die Wahl zwischen Markus Söder und Alice Weidel hätten: Für wen würden Sie sich dann am ehesten entscheiden?“
Bei einer Kanzlerdirektwahl zwischen Markus Söder und Alice Weidel würden sich 34 Prozent für Markus Söder und 32 Prozent für keinen der beiden entscheiden. 26 Prozent der Befragten würden Alice Weidel als Bundeskanzlerin vorziehen. Fünf Prozent wissen nicht, für wen sie sich entscheiden würden, und drei Prozent möchten keine Angabe machen.
„Und wenn Sie bei einer direkten Wahl des Bundeskanzlers die Wahl zwischen Hendrik Wüst und Alice Weidel hätten: Für wen würden Sie sich dann am ehesten entscheiden?“
Wenn sich die Umfrageteilnehmer bei einer Kanzlerdirektwahl zwischen Alice Weidel und Hendrik Wüst entscheiden müssten, käme es zu keinem klaren Gewinner: 31 Prozent würden sich für keinen der beiden, 30 Prozent für Alice Weidel und 29 Prozent für Hendrik Wüst entscheiden. Sieben Prozent können und drei Prozent möchten dazu keine Angabe tätigen.
„Falls die AfD in Zukunft die Landesregierung in Sachsen-Anhalt führen sollte, erwarten Sie dann, dass die AfD das Bundesland (eher) gut oder schlecht regieren wird?“
Die relative Mehrheit (47%) würde erwarten, dass eine von der AfD-geführten Landesregierung in Sachsen-Anhalt das Land (eher) schlecht führen würde. Etwa ein Drittel (32%) schätzt eine AfD-Führung als (eher) gut ein. 18 Prozent wissen dies nicht einzuschätzen, und drei Prozent machen dazu keine Angabe.
„Welche der folgenden Parteien haben Sie schon einmal bei einer Bundestagswahl gewählt, sind aber von ihr so enttäuscht worden, dass sie sie sicher nie wieder wählen werden?“
Etwas mehr als ein Viertel (28 %) der Umfrageteilnehmer ist von keiner Partei, die sie schon einmal bei einer Bundestagswahl gewählt haben, so enttäuscht, dass sie diese sicher nie wieder wählen würden. Gut ein Viertel (26 %) nennt hier die CDU/CSU und die SPD (25 %). Die Grünen werden von 13 Prozent und die FDP von elf Prozent angeführt. Die restlichen Parteien kommen hier jeweils nur auf einstellige Anteile: Linkspartei auf sieben, fünf Prozent die AfD und vier Prozent das BSW. Fünf Prozent wissen es nicht und sechs Prozent möchten diese Frage nicht beantworten.
