Staatsgalerie in der Benediktinerabtei Ottobeuren | Auslagerung der Gemälde

Meister der Ottobeurer Marientafel, Verteidigung der Lehre von der unberührten Jungfräulichkeit der Gottesmutter Maria, um 1450 Fichtenholz, 107,3 x 78,9 cm © Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Die Gemälde der Staatsgalerie in der Benediktinerabtei Ottobeuren, einer Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, wurden diese Woche nach München ins Depot verbracht. Anlass sind Bauarbeiten im Kloster und die anstehende Neugestaltung des Klostermuseums. Voraussichtlich im Frühjahr 2022 werden alle Werke nach Ottobeuren zurückkehren.

Der Bestand der Staatsgalerie umfasst Altartafeln und Leinwandbilder aus Spätgotik und Barock, die zum größten Teil aus dem Gemäldeschatz des 1802 im Zuge der Säkularisation aufgelösten Reichstifts Ottobeuren stammen; dazu gehört etwa die um 1450 entstandene „Ottobeurer Marientafel“.

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