Wegen Klimawandel fordern nicht nur Feministinnen das Aussterben der Menschheit

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Eine Philosophieprofessorin aus der Universität Cambridge hat im Kampf gegen den Klimawandel das Aussterben der Menschheit gefordert. Um dies zu erreichen, sollen Menschen auf jegliche Reproduktion verzichten, schreibt Patricia MacCormack in ihrem Buch „The Ahuman Manifesto“ für $79.20, das als positiver Ausblick auf die Zukunft der Erde ohne Menschen gefeiert wird. Bewegungen wie „Extinction Rebellion“ gehen MacCormack nicht weit genug.

Man braucht radikales Mitgefühl, um die hierarchische Welt zu überwinden, in der weiße, heterosexuelle und nichtbehinderte Männer erfolgreich sind und Menschen anderer Ethnien, Geschlechter und jene mit Behinderungen kämpfen, ihren Teil abzubekommen. Die weißen Männer sind verantwortlich für den Kapitalismus, der die Menschen in ein Zombietum treibt und die Erde zerstört.

Im vergangenen Jahr hat eine Gruppe britischer Frauen angekündigt, wegen des Klimawandels in einen Gebärstreik zu treten. Unser Planet befindet sich derzeit am Kollabieren, sagt die Sprecherin der Gruppe BirthStrike in der BBC. Deswegen haben sie beschlossen, keine Kinder zur Welt zu bringen.

Die Schauspielerin und Sängerin Miley Cyrus (27 Jahre) betont, auf Grund des Klimawandels bis auf Weiteres auf Nachwuchs verzichten zu wollen. Wenn Mutter Erde zornig ist, dann „ficke sie nicht weiter(!?)“. In Kanada haben sich mehr als 5.000 Frauen unter dem Motto „Keine Zukunft, keine Kinder“ zu einem Gebärstreik verpflichtet, bis die kanadische Regierung eine sichere Zukunft verspricht.

Der amerikanische Autor und Kolumnist Wes Silver (Alter unbekannt) gibt im Herbst 2019 bekannt, dass er sich hat sterilisieren lassen. Als Grund gibt er den Klimawandel. Seine Frau und er haben sich unterhalten, wie sie eine Zukunft verhindern, die schlimmer sein könnte, als alles was wir derzeit fürchten. Beide sind zu folgendem Schluss gekommen: „Wir könnten die ganze Sache mit Kindern aufgeben.“

In Deutschland wirbt die Feministin Verena Brunschweiger (40 Jahre) für den Verzicht auf Kinder. Es geht um nichts weniger als um die Rettung der Welt, zu der jeder beitragen soll. Schließlich stehen wir kurz vor dem ökologischen Kollaps.

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Nathan Warszawski
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Dr. Nathan Warszawski (geboren 1953) studierte Humanmedizin, Mathematik und Philosophie in Würzburg. Er arbeitet als Onkologe (Strahlentherapeut), gelegentlicher Schriftsteller und ehrenamtlicher jüdischer Vorsitzender der Christlich-Jüdischen Gesellschaft zu Aachen.