Williamson entschuldigt sich – Vatikan fordert radikalen Widerruf

Nach langem Schweigen meldete sich der umstrittene Bischof Richard Williamson und Holocaust-Leugner zu Wort: Er entschuldigte sich für seine Äußerungen, in denen er den Holocaust leugnete. Er habe nicht gewußt, wie viel „Schaden und Schmerz“ er damit auslösen würde. Erste Reaktionen auf Williamsons vermeintliche Entschuldigung sind nicht gerade positiv: So wies der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, die Erklärung des Bischofs zu seiner Leugnung des Holocausts als „durch und durch verkorkst“ zurück. Auch die katholische Kirche hat Williamson aufgefordert, seine Leugnung des Holocausts vollständig und öffentlich zu widerrufen – das letzte, halbherzige Statement des Rechtsaußen-Bischofs reiche nicht aus

Über Stefan Groß-Lobkowicz 2080 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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