O ja, der „Don Giovanni“ zieht sich. Mozart wollte es, weil da Ponte es wollte. Und schuf neben ins Ohr gehenden Arien, Duetten und Ensembles viel Parlando. Die Gewissenlosigkeit eines Lüstlings wird anschaulich gemacht an den Umtrieben, die zwischen dem schnellen Mord eines Lüstlings und dessen finaler Höllenfahrt liegen. In Erl, wo Gustav Kuhn zu den 2. Winterfestspielen im neuen Festspielhaus einer „Tosca“ den „Don Giovanni“ vorausschickte, zog sich dessen Deutung der Geschichte einer schnöden maskulinen Unersättlichkeit in Sachen Frauenbegehren nicht nur in die Länge, sondern dehnte sich auch in die Breite.
Giovanni und Tosca:Tiroler Festspiele in Erl
Finanzen
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Die Insolvenzzahlen in Bayern steigen um fast elf Prozent – in der Industrie sogar um rund 22 Prozent. vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt fordert dringend Reformen bei Energiepreisen, Bürokratie und Sozialstaat, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen. […]
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