Der Buckelspringer heißt dieser hochkomische Reigen aus 23 Erzählungen, Stories, und bedeutet die Rückkehr der Selbstironie in die Belletristik. Zu seinen Meistern zählt Sallmann den Franzosen Francois Rabelais, (den Erzvater des Lachens im Roman), den RussenDaniel Charms, die Tschechen Jaroslav Hašek und Bohumil Hrabal, den Deutschen Kurt Tucholsky. Das zentrale Thema des Buches schlichtweg lautet: Der Ernst des Lebens undwas uns „normale Mitteleuropäer persönlich am meisten beschäftigt“. Da riet bereits Wilhelm Busch, was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß. Salli Sallmann gehört zu den Autoren, die dieses Stilmittel nach ihrem Charakter entwickelten und glänzend beherrschen. Der eigentliche, dunkle Kern seines Schreibanlasses wird vom Autor solange spöttisch umkreist, bis der erzkomische Malstrom schließlich der Prosa obsiegt
Salli Sallmann: Der Buckelspringer
Finanzen
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