Der Untergang der liberalen Partei schmerzt. Die Ideen und politischen Anstösse, die immer wieder von ihr ausgingen, werden Deutschland fehlen, selbst wenn sie in den zurück liegenden Jahren kaum noch erfolgten.
Auch wenn es zu begrüssen ist, dass die Grünen darüber nachdenken, sich liberaler auszurichten, werden sie diese Funktion der FDP nicht übernehmen können. Eine sich weltweit abzeichnende Hegemonie autoritärer politischer und gesellschaftlicher Vorstellungen lässt wenig Platz für liberale Vorstellungen im politischen Raum. Es sei denn, ihre Anhänger würden den Kampf für ihre Vorstellungen übernehmen, wie es einst Ralf Dahrendorf gelang, geistig, aber auch immer bereit zur direkten Auseinandersetzung. Das ist dem Glücksspiel-Lobbyisten(https://epaper.zeit.de/…/bcfd89ae6218db8163f6510bb9e8e0...) Wolfgang Kubicki fremd.
Trotzdem verdient die Entscheidung diese alten und gestandenen Politikers Respekt, die politische Sterbebegleitung der FDP zu übernehmen. Sie wird ihm heiter geraten. Das wiederum ist in solch ernsten Zeiten das schlechteste nicht.
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