Ampel-Parteien fallen nach der aktuellen Sonntagsfrage von Ipsos auf einen neuen Tiefstand

Ampel-Parteien fallen nach der aktuellen Sonntagsfrage von Ipsos auf einen neuen Tiefstand, Quelle: ipsos

Die Ampel-Parteien fallen nach der aktuellen Sonntagsfrage von Ipsos auf einen neuen Tiefstand. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden sich 30 Prozent der Wahlberechtigten für CDU/CSU entscheiden – ein Prozentpunkt mehr im Vergleich zum Vormonat. Damit baut die Union ihren Vorsprung als stärkste Kraft weiter aus und liegt nur noch knapp hinter den drei Regierungsparteien, die zusammen 31 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Die SPD büßt einen Prozentpunkt ein und kommt auf 14 Prozent, der niedrigste Wert seit Mai 2021. Auch die Grünen verlieren weiter in der Wählergunst und liegen mit 12 Prozent (-1) inzwischen klar unter ihrem Bundestagswahlergebnis. Die FDP kratzt auch im Juli wieder an der Fünf-Prozent-Hürde (±0) und muss um ihren Verbleib im Parlament fürchten.

Neben den Ampel-Parteien verliert auch die AfD mit 16 Prozent (-1) leicht an Zuspruch, bleibt aber weiterhin zweitstärkste Kraft hinter der Union. Das Bündnis Sahra Wagenknecht hält sich stabil bei 8 Prozent (±0) der Stimmen, die Linke stagniert bei 3 Prozent (±0). Für die Freien Wähler würden nur noch 2 Prozent der Wahlberechtigten (-1) stimmen. Die sonstigen Parteien profitieren von der großen Unzufriedenheit mit der Regierung und legen auf 10 Prozent zu (+3).

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Methode

Die Befragung wurde zwischen dem 05. und 07. Juli 2024 durchgeführt. Es wurden n=1.000 wahlberechtigte Personen in Deutschland online befragt. Die Daten wurden repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und früherem Wahlverhalten gewichtet.
Über Ipsos

Ipsos ist eines der größten Markt- und Meinungsforschungsunternehmen der Welt mit etwa 20.000 Mitarbeitenden und starker Präsenz in 90 Ländern. 1975 in Paris gegründet, wird Ipsos bis heute von Forscher:innen geführt. In Deutschland ist Ipsos mit über 500 Mitarbeitenden an fünf Standorten präsent: Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Nürnberg.

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