Ahmadineschad interpretiert den 11. September 2001

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadineschad hat mit seiner Rede vor der UN-Vollversammlung auch 2010 für einen Eklat gesorgt. Ahmadineschad sprach von Verschwörungstheorien, nach denen eigentlich die USA hinter den Anschlägen vom 11. September 2001 steckten. Die Terrorakte seien auf diese Weise verübt worden, um zu versuchen, das Überleben des israelischen Staates zu sichern, so Ahmadineschad in New York. Etliche Diplomaten verließen daraufhin demonstrativ den Plenarsaal. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) erklärte, Ahmadineschads Aussagen zum 11. September seien „abwegig und verletzend“.

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2059 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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