Amerika wählt – die Kandidaten

Amerika steht vor der Wahl eines neuen Präsidenten. Von den vielen Bewerbern sind nur vier übriggeblieben, die unterschiedlicher nicht sein können. Ob Underdog Bernie Sanders, der Sozialist, die Eiserne Lady Hillary Clinton, der ultrakonservative Klimaskeptiker und Senator aus Texas, Ted Cruz, oder der Milliardär Donald Trump, der nicht nur Amerika polarisiert.


Ted Cruz
Für Ted Cruz, den smarten Senator aus Texas, sieht es derzeit gar nicht so schlecht aus. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass er Donald Trump aus dem Rennen wirft. Cruz selbst, eigentlich in Kanada geboren, versteht sich als Amerikas Wegweiser.
Der Ultrakonservative, der sich sowohl kompromisslos religiös wie extrem marktliberal vermarktet, ist ein überzeugter Klimaskeptiker und Einwanderungskritiker.

Hillary Clinton
Sie gilt als die Eiserne Lady Amerikas. Hillary ist eine Synthese aus eisenhartem Ehrgeiz, verbissenen Arbeitseifer und ein wenig Arroganz. Und keine Frau kennt das Weiße Haus besser als die 68-Jährige ehemalige First-Lady, Karriere-Anwältin und Mutter von Tochter Chelsea. Doch ausgerechnet inmitten des Wahlkampfes der engagierten Demokratin droht ihr Ärger wegen indirekter Verbindungen zu den Panama Papers. Ob Wallstreet oder Panama – das große Geld hat sie erneut eingeholt.

Bernie Sanders
Im amerikanischen Wahlkampf 2016 sollte er eigentlich keine Rolle spielen, der Underdog Bernie Sanders. Noch vor einem Jahr wurde er für dieses Vorhaben milde belächelt. Nun mischt er die US-Demokraten auf. Sein Kernanliegen gleicht einer „politischen Revolution“ – Wohlstand für alle inklusive. Sanders ist der Champion der kleinen Leute. Ausgerechnet im Wahlkampf erhält der staatsgläubige Sanders finanzielle Unterstützung von den libertären Staatskritikern des Silicon Valley.

Donald Trump
Für die einen ist er der fleischgewordene Satan, für die anderen ein neuer Heilsbringer, der Amerika aus der Krise hilft. Aber eines ist der Populist Trumpauf alle Fälle: der derzeit telegenste Mensch, der nicht nur Amerika, sondern die ganze Welt gleich mit polarisiert. Der Sohn eines Immobilienhändler istrechts, reich und rabiat. Muslimen will er grundsätzlich die Einreise in die USA verwehren und eine gewaltige Mauer zum Süden errichten.

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Über Stefan Groß-Lobkowicz 2079 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, Magister und DEA-Master (* 5. Februar 1972 in Jena) ist ein deutscher Philosoph, Journalist, Publizist und Herausgeber. Er war von 2017 bis 2022 Chefredakteur des Debattenmagazins The European. Davor war er stellvertretender Chefredakteur und bis 2022 Chefredakteur des Kulturmagazins „Die Gazette“. Davor arbeitete er als Chef vom Dienst für die WEIMER MEDIA GROUP. Groß studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte in Jena und München. Seit 1992 ist er Chefredakteur, Herausgeber und Publizist der von ihm mitbegründeten TABVLA RASA, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena arbeitete und dozierte er ab 1993 zunächst in Praktischer und ab 2002 in Antiker Philosophie. Dort promovierte er 2002 mit einer Arbeit zu Karl Christian Friedrich Krause (erschienen 2002 und 2007), in der Groß das Verhältnis von Metaphysik und Transzendentalphilosophie kritisch konstruiert. Eine zweite Promotion folgte an der "Universidad Pontificia Comillas" in Madrid. Groß ist Stiftungsrat und Pressesprecher der Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung. Er ist Mitglied der Europäischen Bewegung Deutschland Bayerns, Geschäftsführer und Pressesprecher. Er war Pressesprecher des Zentrums für Arbeitnehmerfragen in Bayern (EZAB Bayern). Seit November 2021 ist er Mitglied der Päpstlichen Stiftung Centesimus Annus Pro Pontifice. Ein Teil seiner Aufsätze beschäftigt sich mit kunstästhetischen Reflexionen und einer epistemologischen Bezugnahme auf Wolfgang Cramers rationalistische Metaphysik. Von August 2005 bis September 2006 war er Ressortleiter für Cicero. Groß-Lobkowicz ist Autor mehrerer Bücher und schreibt u.a. für den "Focus", die "Tagespost".

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