Brauchen wir den ehrbaren Kaufmann?

Der ehrbare Kaufmann, geprägt wurde der Begriff wie Philippe Dollinger in seinem grundlegenden Werk „Die Hanse“ vermerkt von Hinrich Castorp, der das Gewerbe als gottgewolltes verteidigte. Der ehrbare Kaufmann ist nicht jener Raubritter, das alles auffressende Raubtier, das sich den Verlockungen der gierigen Finanzwelt in die Arme wirft; Ehrbarkeit gilt ihm als biblischer Dekalog, darin eingeschlossen die Verbote vom Nicht-Stehlen, Nicht-falsch-Zeugnis-Reden und der Respekt vor dem Eigentum der anderen. Lange Zeit davor hatte schon Buddha über den Kaufmann zu berichten gewußt, daß „kein Kaufmann ohne Betrug“ sei.

Über Stefan Groß-Lobkowicz 2079 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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