T. Ligotti: „The Conspiracy against the Human Race“

Nachdem sich der US-amerikanische Autor Thomas Ligotti als Verfasser tiefsinniger Horrorgeschichten bereits einen Namen gemacht hat, liest er den Essay „Der letzte Messias“ des kaum bekannten norwegischen Autors Peter Wessel Zapffe (1899–1990). Offenbar bewirkt die Lektüre bei Ligotti einen Denküberschuss, der sich nicht mehr im Horrorgenre ausdrücken lässt, sondern nach philosophischer Verarbeitung verlangt. Bei Zapffe findet Ligotti bestätigt, woran er als Horrorautor keinen Zweifel lässt: dass das Grauen eine nichthintergehbare Konstante menschlichen Daseins ist. Zapffes Essay von 1933 entfaltet in Ligottis geistigem Haushalt …

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Über Karim Akerma 54 Artikel
Dr. Karim Akerma, 1965 in Hamburg geboren, dort Studium u.a. der Philosophie, 1988–1990 Stipendiat des Svenska Institutet und Gastforscher in Göteborg, Lehraufträge an den Universitäten Hamburg und Leipzig, Tätigkeit als Übersetzer aus dem Englischen, aus skandinavischen und romanischen Sprachen. Wichtigste Publikationen: „Verebben der Menschheit?“ (2000) sowie „Lebensende und Lebensbeginn“ (2006).

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