Die fliegenden Söhne der Sonne

Was sind die Nazca-Linien in Peru wirklich?

Nasca. Bild von Monika Neumann auf Pixabay.

Zwischen den peruanischen Städten Nazca und Palpa finden sich auf einem Gebiet von rund 500 Quadratkilometern riesige Geoglyphen, besser bekannt als „Nazca-Linien“. Dazu gehören Dreiecke, trapezförmige Formationen und bis zu 20 km lange, schnurgerade Linien. Auch Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen finden sich hier. Oft sind die figurbildenden Linien nur wenige Zentimeter tief. Die Schöpfer der Bilder haben das „Wüstenlack“ genannte, dunkle Gestein an der Oberfläche entfernt, ein rostrotes Gemisch aus Eisen– und Manganoxiden. Dadurch tritt  der sandfarbene und meist weichere Untergrund offen zu Tage. Wegen ihrer enormen Ausdehnung sind die Geoglyphen jedoch nur aus größerer Höhe zu erkennen, etwa von Flugzeugen oder Hubschraubern aus. Die Geschichte ihrer Entdeckung begann 1924, als erste kommerzielle Flugzeuge über das Plateau von Nazca flogen, deren Passagiere die merkwürdigen Bilder in der Wüste ausmachten. 

Die mysteriösen Schöpfer dieser Erdzeichnungen lebten in den Tälern des Río Názca, Río Pálpa und Río Ingénio. Die Pyramidenstadt Cahuáchi war ihr geistig-religiöses Zentrum. Archäologische Vergleiche der Bilder in der Pampa mit Motiven auf Keramiken der Nazca-Periode weisen darauf hin, dass die Geoglyphen während der Zeit der Nazca-Kultur (200 v. Chr. – 600 n. Chr.) entstanden sind. Neuere Forschungen belegen, dass die ältesten Figuren bereits etwa zwischen 800 v. Chr. und 200 v. Chr. in der Zeit der Paracas-Kultur entstanden sein müssen.

Ihre unbekannte Entstehung regte zu verschiedenen Theorien an. Toribio Mejia Xesspe setzte sich 1927 als erster wissenschaftlich mit den Erdbildern auseinander. Er interpretierte sie als „große Artefakte der Inkazeremonien“ und deutete die Linien als religiös-zeremonielle Straßen.

Bekannter wurden sie nach 1949 durch die Arbeit der deutschen Forscherin Maria Reiche, die ihr Leben der Erforschung der Nazca Linien widmete. Auf Maria Reiches Initiativen wurden die Geoglyphen 1994 von der UNESCO als „Linien und Bodenzeichnungen von Nasca und Pampa de Jumana“ zum Weltkulturerbe erklärt. Reiches Ansatz, einen riesigen aufgezeichneten Kalender in den Figuren zu sehen, gilt heute als weitgehend überholt, hingegen wird eine Mischung aus agrikultureller, astronomischer und religiöser Bedeutung der Linien angenommen. Inzwischen haben sich gut zwei Dutzend Theorien herauskristallisiert. Georg von Breunig sieht in seiner 1980er Jahren veröffentlichten Analyse die ganze Hochebene von Nazca als gigantische Sportarena. Diese Auffassung vertrat ebenfalls Hoimar von Ditfurth. Helmut Tributsch von der FU Berlin meinte, es handele sich um rituelle Wege, um Wasser herbeizuschaffen. August Steimann, der die Geoglyphen in den 1970er-Jahren untersuchte, sah darin Startplätze für Fesseldrachen. 

Die wohl populärste Theorie rund um die Nazca-Linien hat der Schweizer Autor Erich von Däniken aufgestellt. Er geht davon aus, dass die Nazca-Linien in Form eines Cargo Kultes die einstigen Landebahnen außerirdischer Raumfahrzeuge nachbilden. 

Es lohnt sich in der Tat, einmal darüber nachzudenken, wie die einstigen Bewohner Nazcas solche riesigen Geoglyphen realisieren konnten, zumal diese vom Boden aus üblicherweise nicht sichtbar sind. Beredtes Beispiel dafür ist die Tatsache, dass beim Bau der Carretera Interamericana kein Arbeiter, Ingenieur oder Geometer diese Scharrzeichnungen überhaupt bemerkte. Ganz im Gegenteil – die Erbauer des Panamerican Highway radierten mit ihrer Straße dem  Bild einer riesigen Eidechse einfach die Beine weg. 

Wie also konnten die Nazca Indianer vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden diese gewaltigen Strukturen in den Wüstenboden zeichnen? Die Antwort darauf ist einfach – sie konnten fliegen! Das meinte jedenfalls der Amerikaner Jim Woodman. In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts versuchte die von ihm begründete „International Explorers Society“ mit dem Projekt „Nazca“ diese kühne These zu beweisen. Zunächst einmal sammelten Woodman und sein Team alle Zeugnisse und Indizien, welche belegen konnten, dass die einstigen Bewohner Nazcas Aeronauten waren. Auf die Frage, womit die altperuanischen Indianer geflogen sind, hatte Woodman eine überraschende Antwort parat – mit einem Heißluftballon! 

Die Dokumentationsgruppe Woodmans entdeckte auf altperuanischen Keramiken Darstellungen, die an Bilder eines Ballonfluges erinnerten. Lokale Legenden im Bereich von Palpa und Nazca bestätigten ebenfalls frühe Ballonflüge. Die wichtigste Erkenntnis war aber die Wiederentdeckung eines südamerikanischen Flugpioniers namens Bartolomeo Lourenco de Gusmao. Er hatte nachweisbar lange vor jenem historischen Flug der „Montgolfiere“ im Jahr 1783 den Vorschlag zum Bau eines mit Heißluft gefüllten Ballons unterbreitet. Dieses Vehikel sollte der Beförderung von Menschen und Gütern dienen. Bartolomeo Lourenco de Gusmao erblickte 1685 im brasilianischen Santos das Licht der Welt. Sein Vater war Arzt im dortigen Gefängnis und zeugte allein mit seiner Frau 18 Kinder. Da sein Gehalt für die große Anzahl der Nachkommen nicht ausreichte, übergab das Ehepaar den begabten Sohn Bartolomeo den Jesuitenpatern. In ihrem Kolleg von Santos erhielt der Junge eine gründliche Ausbildung. Santos zählte seinerzeit zu den besten Bildungseinrichtigen des kolonialen Amerika. Dort lehrten Jesuiten, welche vorher als Missionare bis in die entlegendsten Gegenden Südamerikas vorgedrungen waren. Von diesen erfahrenen Männern erhielt Bartolomeo de Gusmao wohl auch die Inspiration zum Bau eines Heißluftballons, wie er im alten Peru einst in Gebrauch gewesen sein soll.  Am 08. August 1709 wurde Gusmao in Lissabon vom portugiesischen König empfangen. Anläßlich dieser Audienz unterbreitete er dem Monarchen seine Idee des bemannten Ballonflugs und untermauerte seine Ausführungen durch die Vorführung eines maßstabgerechten Modells seines Luftschiffes. Der verkleinerte Ballon bestand aus Baumwollstoff, sein Korb aus geflochtenen Ruten. In diesem Korb entzündete Gusmao ein Feuer, und vor dem verblüfften König und seinem Gefolge stieg der Ballon tatsächlich auf. Diese Demonstration überzeugte. Der König genehmigte den Bau eines Luftschiffes in Originalgröße und gewährte dem Konstrukteur dazu großzügige finanzielle Mittel. Darüber hinaus erhielt Gusmao ein regelrechtes Patent auf seine Erfindung, nämlich die Erlaubnis, dass er allein und niemand sonst ein solches „fliegendes Schiff“ bauen dürfe. Bereits im Oktober 1709, nur zwei Monate nach der erfolgreichen Vorführung seines Modells, war der eigentliche Ballon fertig. Gusmao taufte ihn auf den Namen „La Passarola“, portugiesisch für „der Sperling“. Mit diesem „Sperling“ überflog Gusmao dann tatsächlich mehrfach Lissabon, wobei er stets eine Strecke von mehr als 1000 Metern zurücklegte. Für die Einwohner der portugiesischen Hauptstadt war er fortan nur noch der „Voador“, der „fliegende Mann“. Doch wo nur einer fliegen darf, und alle anderen noch zu Fuß gehen müssen, waren Neider und Feinde nicht weit. Durch Verleumdungen und Intrigen auch von Gusmaos eigenen Ordensbrüdern wurde er wegen seiner sündhaft kühnen Gedanken vor ein Inquisitionstribunal zitiert. Der Voador wusste, was dies bedeutete, und floh ins benachbarte Spanien. Dort starb er in Toledo als von allen vergessener Verbannter. Bartolomeo Lourenco de Gusmao wurde nur 38 Jahre alt. 

Auch sein Ballon geriet bald in Vergessenheit. Erst spät gedachte sein Vaterland dieses wagemutigen Flugpioniers. Zweimal erschien in Brasilien eine Briefmarke zu Ehren Gusmaos. Auf der karmesinroten 120-Cruzeiro-Luftpostmarke von 1944 ist neben Gusmao auch sein Ballon abgebildet. Er hat eine für moderne Begriffe sehr merkwürdige Form, und ähnelt am ehesten einer auf den Kopf gestellten Pyramide. Zu dieser Tetraederform erklärten die von Woodman konsultierten Ingenieure der Firma Raven Industries, welche selbst Heißluftballone fertigte, dass auch sie anfangs Ballone in dieser Form gebaut hätten. Gerade diese Form sei besonders einfach zu bauen. Dabei wird eine Stoffbahn spiralförmig zu einem Zylinder vernäht. Dann nähe man dessen obere und untere Öffnung um 90° verdreht zusammen, was einen Tetraeder ergibt. Eine Spitze musste noch als Feueröffnung abgeschnitten werden. Fertig war der Nazc-Ballon. 

Auch auf die Frage nach dem für die Ballonhülle verwendeten Material fand Woodmans Team spektakuläre Antworten. Proben von Nazca Textilien aus einzelnen Gräbern von Cahuachi, der „Hauptstadt“ Nazcas ergaben, dass sich hier auf einem Quadratzentimeter 75 x 40 Fasern befanden, während die Ballonhüllen von Raven Industries lediglich 65 x 35 Fasern pro Quadratzentimeter aufwiesen. Die Nazca Indianer konnten also vor 1.500 Jahren wesentlich dichtere Stoffe herstellen, als heutige Maschinen zu weben imstande sind. Die altperuanischen Gewebe waren dabei keineswegs schwer. Auch ihre Luftdurchlässigkeit wurde geprüft. Das Messgerät – ein Tester Frazier 513 – lieferte ein weiteres unglaubliches Resultat. Bei den altindianischen Geweben war die Luftdurchlässigkeit geringer, als bei Stoffen, aus denen heute Fallschirme hergestellt werden! 

Inzwischen hatte ein Mitglied der International Explorers Society vor Ort weitere bahnbrechende Entdeckungen gemacht. Michael de Bakey interessierten nicht die „Astronautenlandebahnen“, sondern vielmehr merkwürdige Gruben auf dem Gelände, kreisrunde Löcher, in deren Nähe sich häufig Steine fanden, die offensichtlich über längere Zeit intensiven Feuer ausgesetzt waren. Diese Feuerspuren lassen sich auf verschiedene Weise erklären. Vielleicht waren es Lagerstellen, an denen sich die Schöpfer der Scharrzeichnungen des Nachts wärmten, vielleicht entzündeten sie die Feuer auch zu Ehren ihrer Götter. Doch de Bakey hatte eine andere Erklärung. Nach seiner Meinung machten die Indianer hier über dem Feuer ihre ohnehin dichten Gewebe noch widerstandsfähiger. Diese durch den Rauch noch dichter gewordenen Textilien hätten in der Tat exzellente Ballonhüllen ergeben. In anderen Formationen erblickte de Bakey „Feuertunnel“, die zum Befüllen der Ballons mit heißer Luft dienten.     

Insgesamt erbrachten die Forschungen von Woodmans Team den Nachweis, dass die Nazca Indianer zu ihrer Zeit durchaus in der Lage gewesen sind, einen flugfähigen Heißluftballon aus Materialien zu bauen, die ihnen bekannt. Dazu bedurften sie keiner Maschinen.

Woodman war diese Erkenntnis jedoch nicht genug. Er entschloß sich zum Nachbau eines solchen Nazca-Ballons. Der Nachbau im Stil des von Bartolomeo Gusmao konstruierten Ballons wurde von der bereits erwähnten Firma Raven Industries realisiert. Zu Ehren des in ganz Peru vergötterten Königs der Lüfte wurde er auf den Namen „Condor I“ getauft. Die Gondel des Ballons hatten Aymara Indianer vom Titicacasee aus dem dort vorkommenden, „Totora“ genannten Schilfrohr geflochten. Die Aymara wurden übrigens auch von Thor Heydahl beim Bau seines Schilfbootes Ra II zu Rate gezogen. 

Der fertige Condor I ähnelte einer auf den Kopf gestellten Pyramide von 25 m Höhe und 25 m Breite. Die Gondel war 2,5 m lang und 1,5 m hoch. Sie bot ausreichend Platz für zwei erwachsene Ballonfahrer. Als Co-Piloten wählte Woodmann den Briten Julian Nott, der einige Zeit vor dem Nazca Experiment im indischen Bhopal mit einem Ballon bis in eine Höhe von 13.980 m aufgestiegen war. Die Startfläche für den Testflug befand sich in der Nähe von Cahuachi, dem alten Zentrum der Nazca Kultur. Hier wurde zunächst nach dem Vorbild der von de Bakey entdeckten Löcher eine Feuergrube ausgehoben. Nach etlichen Versuchflügen kleinerer Ballons, wie sie in Lateinamerika heute noch als Kinderspielzeug in Gebrauch sind, war endlich der lang erwartete Tag gekommen. Die Helfer entfachten ein Feuer und Condor I füllte sich langsam mit heißer Luft. Dann war es soweit – mit Woodman und Nott in der Gondel schwebte der Ballon tatsächlich empor und erreichte eine Höhe von 130 m. Von da aus erblickten die beiden Ballonfahrer die Nazca Linien so, wie nach Woodmans Ansicht auch die Nazca als Projektanten und Schöpfer ihre riesige Bildergalerie gesehen hatten.

Der pyramidenförmige Nazca Ballon hatte sich mit einer Last von 180 kg an Bord über der Wüste erhoben. Er war in der Lage, zwei Erwachsene in beträchtliche Höhe empor zu tragen. Obwohl Woodman und Nott zur Sicherheit mit Fallschirmen ausgerüstet waren, schwebte Condor I mit ihnen später wieder zuverlässig abwärts und kehrte sicher zur Erde zurück. Kaum waren die beiden Piloten aus der Gondel gesprungen, erhob sich der Ballon plötzlich wieder. Befreit von der Last seiner Passagiere stieg er von neuem in die Höhe, und schwebte schließlich in einer Höhe von mehreren hundert Metern über der Wüste. Bei diesem unbemannten Flug trieb Condor I mit eigenartigen, fast tänzerischen Bewegungen dahin. Erst nach etlichen Kilometern setzte er in einem entfernten Gebiet der Pampa wieder auf. Nach dem erfolgreichen Abschluß des Experiments wurde der Ballon in das Luftfahrtmuseum von Lima gebracht. Dort ist er noch heute zu besichtigen.

Die Ingenieure von Raven Industries hatten Woodman auf eine besondere Eigenschaft der Heißluftballone aufmerksam gemacht, den sogenannten „Sonneneffekt“. Wenn ein Ballon wie der Condor I in der geographischen Breite, auf der die Nazca Ebene liegt, eine Höhe von etwa 1.500 m erreicht, dann werden die Sonnenstrahlen so heiß, dass sie die Abkühlung der Luft im Ballon ausgleichen. Er steigt, solange die Sonne scheint, immer höher und fliegt weiter, bis die kühlere Nacht hereinbricht. Ein solcher Ballon müsste freilich dunkel, am besten tiefschwarz, gefärbt sein, damit die Wirkung der Sonnenstrahlen möglichst optimal ist. 

Woodman schlussfolgerte, wenn in der Nazca-Wüste ein solcher schwarzer Ballon aufstiege, dann würde in den Augen der alten Peruaner zur Sonne fliegen, dorthin, wo das Gestirn seine Tagesreise beendet – nach Westen, hinaus auf den Stillen Ozean. Sagen der Ureinwohner Perus berichten von mächtigen Herrschern, den „Söhnen der Sonne“, den Inka. Manche von ihnen sollen nach ihrem Tod wieder zur Sonne zurückgekehrt sein. Zwar waren die Nazca keine Inka, doch wenn diese bereits den Ballonflug beherrschten, warum sollten die Inka nicht auch Ballone verwendet haben? Die Legenden von der Heimkehr des verstorbenen Inka zu seinem „göttlichen Vater, der Sonne“ inspirierten Woodman zu einer gewagten These – manche Inka sind im Ballon bestattet worden! Der Leichnam des gottgleichen Herrschers sei in die Gondel eines solchen schwarzen Heißluftballons gelegt worden. Dieser sollte die irdischen Überreste des Inka zurück zur Sonne tragen. Nachdem das Taggestirn am westlichen Horizont untergegangen war, schwebte auch der Ballon auf die Wogen des Pazifik nieder und versank mit dem toten Inka an Bord im Meer. Wenn Jim Woodman auch letztlich diese These nicht beweisen konnte, so hat er doch mit seinem kühnen Experiment überzeugend belegt, dass die Nazca Indianer nicht nur zum Himmel empor blickten, sondern selbst in der Lage waren, sich zur Sonne und den Sternen zu erheben. 

Nicht nur in den Weiten der Nazca Wüste sondern weltweit finden sich Legenden aus grauer Vorzeit, die von fliegenden Heroen und Kulturbringern berichten. Forscher wie Erich von Däniken nehmen einen außerirdischen Hintergrund dieser frühen Götter an. Doch möglicherweise beherrschten damals auch Teile der Menschheit das große Geheimnis der Luftfahrt. Neben die seit mehr als 40 Jahren betriebene Forschung der Prä-Astronautik sollte flankierend die Erforschung der irdischen Prä-Aeronautik treten. Spannende Entdeckungen sind garantiert.

Possendorf / Dresden, Juni 2012

Thomas Ritter                   

Verwendete Literatur:

– Miroslav Stingl: Auf den Spuren der ältesten Reiche Perus, 1981, Urania Verlag Leipzig Jena Berlin
– Jim Woodman: NAZCA – mit dem Inkaballon zur Sonne, 1977, C. Bertelsmann, ISBN 3-570-018555
– Maria Reiche: Geheimnis der Wüste – Mystera of the desert – Secreto de la Pampa, 1968, Selbstverlag

  Maria Reiche

– Angelika Neudecker: Archäologische Forschungen im NAZCA-Gebiet Peru, 1979, Klaus Renner,

Die fliegenden Söhne der Sonne

Zwischen den peruanischen Städten Nazca und Palpa finden sich auf einem Gebiet von rund 500 Quadratkilometern riesige Geoglyphen, besser bekannt als „Nazca-Linien“. Dazu gehören Dreiecke, trapezförmige Formationen und bis zu 20 km lange, schnurgerade Linien. Auch Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen finden sich hier. Oft sind die figurbildenden Linien nur wenige Zentimeter tief. Die Schöpfer der Bilder haben das „Wüstenlack“ genannte, dunkle Gestein an der Oberfläche entfernt, ein rostrotes Gemisch aus Eisen– und Manganoxiden. Dadurch tritt  der sandfarbene und meist weichere Untergrund offen zu Tage. Wegen ihrer enormen Ausdehnung sind die Geoglyphen jedoch nur aus größerer Höhe zu erkennen, etwa von Flugzeugen oder Hubschraubern aus. Die Geschichte ihrer Entdeckung begann 1924, als erste kommerzielle Flugzeuge über das Plateau von Nazca flogen, deren Passagiere die merkwürdigen Bilder in der Wüste ausmachten. 

Die mysteriösen Schöpfer dieser Erdzeichnungen lebten in den Tälern des Río Názca, Río Pálpa und Río Ingénio. Die Pyramidenstadt Cahuáchi war ihr geistig-religiöses Zentrum. Archäologische Vergleiche der Bilder in der Pampa mit Motiven auf Keramiken der Nazca-Periode weisen darauf hin, dass die Geoglyphen während der Zeit der Nazca-Kultur (200 v. Chr. – 600 n. Chr.) entstanden sind. Neuere Forschungen belegen, dass die ältesten Figuren bereits etwa zwischen 800 v. Chr. und 200 v. Chr. in der Zeit der Paracas-Kultur entstanden sein müssen.

Ihre unbekannte Entstehung regte zu verschiedenen Theorien an. Toribio Mejia Xesspe setzte sich 1927 als erster wissenschaftlich mit den Erdbildern auseinander. Er interpretierte sie als „große Artefakte der Inkazeremonien“ und deutete die Linien als religiös-zeremonielle Straßen.

Bekannter wurden sie nach 1949 durch die Arbeit der deutschen Forscherin Maria Reiche, die ihr Leben der Erforschung der Nazca Linien widmete. Auf Maria Reiches Initiativen wurden die Geoglyphen 1994 von der UNESCO als „Linien und Bodenzeichnungen von Nasca und Pampa de Jumana“ zum Weltkulturerbe erklärt. Reiches Ansatz, einen riesigen aufgezeichneten Kalender in den Figuren zu sehen, gilt heute als weitgehend überholt, hingegen wird eine Mischung aus agrikultureller, astronomischer und religiöser Bedeutung der Linien angenommen. Inzwischen haben sich gut zwei Dutzend Theorien herauskristallisiert. Georg von Breunig sieht in seiner 1980er Jahren veröffentlichten Analyse die ganze Hochebene von Nazca als gigantische Sportarena. Diese Auffassung vertrat ebenfalls Hoimar von Ditfurth. Helmut Tributsch von der FU Berlin meinte, es handele sich um rituelle Wege, um Wasser herbeizuschaffen. August Steimann, der die Geoglyphen in den 1970er-Jahren untersuchte, sah darin Startplätze für Fesseldrachen. 

Die wohl populärste Theorie rund um die Nazca-Linien hat der Schweizer Autor Erich von Däniken aufgestellt. Er geht davon aus, dass die Nazca-Linien in Form eines Cargo Kultes die einstigen Landebahnen außerirdischer Raumfahrzeuge nachbilden. 

Es lohnt sich in der Tat, einmal darüber nachzudenken, wie die einstigen Bewohner Nazcas solche riesigen Geoglyphen realisieren konnten, zumal diese vom Boden aus üblicherweise nicht sichtbar sind. Beredtes Beispiel dafür ist die Tatsache, dass beim Bau der Carretera Interamericana kein Arbeiter, Ingenieur oder Geometer diese Scharrzeichnungen überhaupt bemerkte. Ganz im Gegenteil – die Erbauer des Panamerican Highway radierten mit ihrer Straße dem  Bild einer riesigen Eidechse einfach die Beine weg. 

Wie also konnten die Nazca Indianer vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden diese gewaltigen Strukturen in den Wüstenboden zeichnen? Die Antwort darauf ist einfach – sie konnten fliegen! Das meinte jedenfalls der Amerikaner Jim Woodman. In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts versuchte die von ihm begründete „International Explorers Society“ mit dem Projekt „Nazca“ diese kühne These zu beweisen. Zunächst einmal sammelten Woodman und sein Team alle Zeugnisse und Indizien, welche belegen konnten, dass die einstigen Bewohner Nazcas Aeronauten waren. Auf die Frage, womit die altperuanischen Indianer geflogen sind, hatte Woodman eine überraschende Antwort parat – mit einem Heißluftballon! 

Die Dokumentationsgruppe Woodmans entdeckte auf altperuanischen Keramiken Darstellungen, die an Bilder eines Ballonfluges erinnerten. Lokale Legenden im Bereich von Palpa und Nazca bestätigten ebenfalls frühe Ballonflüge. Die wichtigste Erkenntnis war aber die Wiederentdeckung eines südamerikanischen Flugpioniers namens Bartolomeo Lourenco de Gusmao. Er hatte nachweisbar lange vor jenem historischen Flug der „Montgolfiere“ im Jahr 1783 den Vorschlag zum Bau eines mit Heißluft gefüllten Ballons unterbreitet. Dieses Vehikel sollte der Beförderung von Menschen und Gütern dienen. Bartolomeo Lourenco de Gusmao erblickte 1685 im brasilianischen Santos das Licht der Welt. Sein Vater war Arzt im dortigen Gefängnis und zeugte allein mit seiner Frau 18 Kinder. Da sein Gehalt für die große Anzahl der Nachkommen nicht ausreichte, übergab das Ehepaar den begabten Sohn Bartolomeo den Jesuitenpatern. In ihrem Kolleg von Santos erhielt der Junge eine gründliche Ausbildung. Santos zählte seinerzeit zu den besten Bildungseinrichtigen des kolonialen Amerika. Dort lehrten Jesuiten, welche vorher als Missionare bis in die entlegendsten Gegenden Südamerikas vorgedrungen waren. Von diesen erfahrenen Männern erhielt Bartolomeo de Gusmao wohl auch die Inspiration zum Bau eines Heißluftballons, wie er im alten Peru einst in Gebrauch gewesen sein soll.  Am 08. August 1709 wurde Gusmao in Lissabon vom portugiesischen König empfangen. Anläßlich dieser Audienz unterbreitete er dem Monarchen seine Idee des bemannten Ballonflugs und untermauerte seine Ausführungen durch die Vorführung eines maßstabgerechten Modells seines Luftschiffes. Der verkleinerte Ballon bestand aus Baumwollstoff, sein Korb aus geflochtenen Ruten. In diesem Korb entzündete Gusmao ein Feuer, und vor dem verblüfften König und seinem Gefolge stieg der Ballon tatsächlich auf. Diese Demonstration überzeugte. Der König genehmigte den Bau eines Luftschiffes in Originalgröße und gewährte dem Konstrukteur dazu großzügige finanzielle Mittel. Darüber hinaus erhielt Gusmao ein regelrechtes Patent auf seine Erfindung, nämlich die Erlaubnis, dass er allein und niemand sonst ein solches „fliegendes Schiff“ bauen dürfe. Bereits im Oktober 1709, nur zwei Monate nach der erfolgreichen Vorführung seines Modells, war der eigentliche Ballon fertig. Gusmao taufte ihn auf den Namen „La Passarola“, portugiesisch für „der Sperling“. Mit diesem „Sperling“ überflog Gusmao dann tatsächlich mehrfach Lissabon, wobei er stets eine Strecke von mehr als 1000 Metern zurücklegte. Für die Einwohner der portugiesischen Hauptstadt war er fortan nur noch der „Voador“, der „fliegende Mann“. Doch wo nur einer fliegen darf, und alle anderen noch zu Fuß gehen müssen, waren Neider und Feinde nicht weit. Durch Verleumdungen und Intrigen auch von Gusmaos eigenen Ordensbrüdern wurde er wegen seiner sündhaft kühnen Gedanken vor ein Inquisitionstribunal zitiert. Der Voador wusste, was dies bedeutete, und floh ins benachbarte Spanien. Dort starb er in Toledo als von allen vergessener Verbannter. Bartolomeo Lourenco de Gusmao wurde nur 38 Jahre alt. 

Auch sein Ballon geriet bald in Vergessenheit. Erst spät gedachte sein Vaterland dieses wagemutigen Flugpioniers. Zweimal erschien in Brasilien eine Briefmarke zu Ehren Gusmaos. Auf der karmesinroten 120-Cruzeiro-Luftpostmarke von 1944 ist neben Gusmao auch sein Ballon abgebildet. Er hat eine für moderne Begriffe sehr merkwürdige Form, und ähnelt am ehesten einer auf den Kopf gestellten Pyramide. Zu dieser Tetraederform erklärten die von Woodman konsultierten Ingenieure der Firma Raven Industries, welche selbst Heißluftballone fertigte, dass auch sie anfangs Ballone in dieser Form gebaut hätten. Gerade diese Form sei besonders einfach zu bauen. Dabei wird eine Stoffbahn spiralförmig zu einem Zylinder vernäht. Dann nähe man dessen obere und untere Öffnung um 90° verdreht zusammen, was einen Tetraeder ergibt. Eine Spitze musste noch als Feueröffnung abgeschnitten werden. Fertig war der Nazc-Ballon. 

Auch auf die Frage nach dem für die Ballonhülle verwendeten Material fand Woodmans Team spektakuläre Antworten. Proben von Nazca Textilien aus einzelnen Gräbern von Cahuachi, der „Hauptstadt“ Nazcas ergaben, dass sich hier auf einem Quadratzentimeter 75 x 40 Fasern befanden, während die Ballonhüllen von Raven Industries lediglich 65 x 35 Fasern pro Quadratzentimeter aufwiesen. Die Nazca Indianer konnten also vor 1.500 Jahren wesentlich dichtere Stoffe herstellen, als heutige Maschinen zu weben imstande sind. Die altperuanischen Gewebe waren dabei keineswegs schwer. Auch ihre Luftdurchlässigkeit wurde geprüft. Das Messgerät – ein Tester Frazier 513 – lieferte ein weiteres unglaubliches Resultat. Bei den altindianischen Geweben war die Luftdurchlässigkeit geringer, als bei Stoffen, aus denen heute Fallschirme hergestellt werden! 

Inzwischen hatte ein Mitglied der International Explorers Society vor Ort weitere bahnbrechende Entdeckungen gemacht. Michael de Bakey interessierten nicht die „Astronautenlandebahnen“, sondern vielmehr merkwürdige Gruben auf dem Gelände, kreisrunde Löcher, in deren Nähe sich häufig Steine fanden, die offensichtlich über längere Zeit intensiven Feuer ausgesetzt waren. Diese Feuerspuren lassen sich auf verschiedene Weise erklären. Vielleicht waren es Lagerstellen, an denen sich die Schöpfer der Scharrzeichnungen des Nachts wärmten, vielleicht entzündeten sie die Feuer auch zu Ehren ihrer Götter. Doch de Bakey hatte eine andere Erklärung. Nach seiner Meinung machten die Indianer hier über dem Feuer ihre ohnehin dichten Gewebe noch widerstandsfähiger. Diese durch den Rauch noch dichter gewordenen Textilien hätten in der Tat exzellente Ballonhüllen ergeben. In anderen Formationen erblickte de Bakey „Feuertunnel“, die zum Befüllen der Ballons mit heißer Luft dienten.     

Insgesamt erbrachten die Forschungen von Woodmans Team den Nachweis, dass die Nazca Indianer zu ihrer Zeit durchaus in der Lage gewesen sind, einen flugfähigen Heißluftballon aus Materialien zu bauen, die ihnen bekannt. Dazu bedurften sie keiner Maschinen.

Woodman war diese Erkenntnis jedoch nicht genug. Er entschloß sich zum Nachbau eines solchen Nazca-Ballons. Der Nachbau im Stil des von Bartolomeo Gusmao konstruierten Ballons wurde von der bereits erwähnten Firma Raven Industries realisiert. Zu Ehren des in ganz Peru vergötterten Königs der Lüfte wurde er auf den Namen „Condor I“ getauft. Die Gondel des Ballons hatten Aymara Indianer vom Titicacasee aus dem dort vorkommenden, „Totora“ genannten Schilfrohr geflochten. Die Aymara wurden übrigens auch von Thor Heydahl beim Bau seines Schilfbootes Ra II zu Rate gezogen. 

Der fertige Condor I ähnelte einer auf den Kopf gestellten Pyramide von 25 m Höhe und 25 m Breite. Die Gondel war 2,5 m lang und 1,5 m hoch. Sie bot ausreichend Platz für zwei erwachsene Ballonfahrer. Als Co-Piloten wählte Woodmann den Briten Julian Nott, der einige Zeit vor dem Nazca Experiment im indischen Bhopal mit einem Ballon bis in eine Höhe von 13.980 m aufgestiegen war. Die Startfläche für den Testflug befand sich in der Nähe von Cahuachi, dem alten Zentrum der Nazca Kultur. Hier wurde zunächst nach dem Vorbild der von de Bakey entdeckten Löcher eine Feuergrube ausgehoben. Nach etlichen Versuchflügen kleinerer Ballons, wie sie in Lateinamerika heute noch als Kinderspielzeug in Gebrauch sind, war endlich der lang erwartete Tag gekommen. Die Helfer entfachten ein Feuer und Condor I füllte sich langsam mit heißer Luft. Dann war es soweit – mit Woodman und Nott in der Gondel schwebte der Ballon tatsächlich empor und erreichte eine Höhe von 130 m. Von da aus erblickten die beiden Ballonfahrer die Nazca Linien so, wie nach Woodmans Ansicht auch die Nazca als Projektanten und Schöpfer ihre riesige Bildergalerie gesehen hatten.

Der pyramidenförmige Nazca Ballon hatte sich mit einer Last von 180 kg an Bord über der Wüste erhoben. Er war in der Lage, zwei Erwachsene in beträchtliche Höhe empor zu tragen. Obwohl Woodman und Nott zur Sicherheit mit Fallschirmen ausgerüstet waren, schwebte Condor I mit ihnen später wieder zuverlässig abwärts und kehrte sicher zur Erde zurück. Kaum waren die beiden Piloten aus der Gondel gesprungen, erhob sich der Ballon plötzlich wieder. Befreit von der Last seiner Passagiere stieg er von neuem in die Höhe, und schwebte schließlich in einer Höhe von mehreren hundert Metern über der Wüste. Bei diesem unbemannten Flug trieb Condor I mit eigenartigen, fast tänzerischen Bewegungen dahin. Erst nach etlichen Kilometern setzte er in einem entfernten Gebiet der Pampa wieder auf. Nach dem erfolgreichen Abschluß des Experiments wurde der Ballon in das Luftfahrtmuseum von Lima gebracht. Dort ist er noch heute zu besichtigen.

Die Ingenieure von Raven Industries hatten Woodman auf eine besondere Eigenschaft der Heißluftballone aufmerksam gemacht, den sogenannten „Sonneneffekt“. Wenn ein Ballon wie der Condor I in der geographischen Breite, auf der die Nazca Ebene liegt, eine Höhe von etwa 1.500 m erreicht, dann werden die Sonnenstrahlen so heiß, dass sie die Abkühlung der Luft im Ballon ausgleichen. Er steigt, solange die Sonne scheint, immer höher und fliegt weiter, bis die kühlere Nacht hereinbricht. Ein solcher Ballon müsste freilich dunkel, am besten tiefschwarz, gefärbt sein, damit die Wirkung der Sonnenstrahlen möglichst optimal ist. 

Woodman schlussfolgerte, wenn in der Nazca-Wüste ein solcher schwarzer Ballon aufstiege, dann würde in den Augen der alten Peruaner zur Sonne fliegen, dorthin, wo das Gestirn seine Tagesreise beendet – nach Westen, hinaus auf den Stillen Ozean. Sagen der Ureinwohner Perus berichten von mächtigen Herrschern, den „Söhnen der Sonne“, den Inka. Manche von ihnen sollen nach ihrem Tod wieder zur Sonne zurückgekehrt sein. Zwar waren die Nazca keine Inka, doch wenn diese bereits den Ballonflug beherrschten, warum sollten die Inka nicht auch Ballone verwendet haben? Die Legenden von der Heimkehr des verstorbenen Inka zu seinem „göttlichen Vater, der Sonne“ inspirierten Woodman zu einer gewagten These – manche Inka sind im Ballon bestattet worden! Der Leichnam des gottgleichen Herrschers sei in die Gondel eines solchen schwarzen Heißluftballons gelegt worden. Dieser sollte die irdischen Überreste des Inka zurück zur Sonne tragen. Nachdem das Taggestirn am westlichen Horizont untergegangen war, schwebte auch der Ballon auf die Wogen des Pazifik nieder und versank mit dem toten Inka an Bord im Meer. Wenn Jim Woodman auch letztlich diese These nicht beweisen konnte, so hat er doch mit seinem kühnen Experiment überzeugend belegt, dass die Nazca Indianer nicht nur zum Himmel empor blickten, sondern selbst in der Lage waren, sich zur Sonne und den Sternen zu erheben. 

Nicht nur in den Weiten der Nazca Wüste sondern weltweit finden sich Legenden aus grauer Vorzeit, die von fliegenden Heroen und Kulturbringern berichten. Forscher wie Erich von Däniken nehmen einen außerirdischen Hintergrund dieser frühen Götter an. Doch möglicherweise beherrschten damals auch Teile der Menschheit das große Geheimnis der Luftfahrt. Neben die seit mehr als 40 Jahren betriebene Forschung der Prä-Astronautik sollte flankierend die Erforschung der irdischen Prä-Aeronautik treten. Spannende Entdeckungen sind garantiert.

https://www.thomas-ritter-reisen.de

Verwendete Literatur:

– Miroslav Stingl: Auf den Spuren der ältesten Reiche Perus, 1981, Urania Verlag Leipzig Jena Berlin
– Jim Woodman: NAZCA – mit dem Inkaballon zur Sonne, 1977, C. Bertelsmann, ISBN 3-570-018555
– Maria Reiche: Geheimnis der Wüste – Mystera of the desert – Secreto de la Pampa, 1968, Selbstverlag Maria Reiche- Angelika Neudecker: Archäologische Forschungen im NAZCA-Gebiet Peru, 1979, Klaus Renner, Verlag, ISBN 3-87673-069-4   

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Über Thomas Ritter 60 Artikel
Thomas Ritter, 1968 in Freital geboren, ist Autor und freier Mitarbeiter verschiedener grenzwissenschaftlicher und historischer Magazine. Thomas Ritter hat zahlreiche Bücher und Anthologien veröffentlicht. Außerdem veranstaltet er seit mehr als zwanzig Jahren Reisen auf den Spuren unserer Vorfahren zu rätselhaften Orten sowie zu den Mysterien unserer Zeit. Mit seiner Firma „Thomas Ritter Reiseservice“ hat er sich auf Kleingruppenreisen in Asien, dem Orient, Europa und Mittelamerika spezialisiert. Mehr Informationen auf: https://www.thomas-ritter-reisen.de Nach einer Ausbildung zum Stahlwerker im Edelstahlwerk Freital, der Erlangung der Hochschulreife und abgeleistetem Wehrdienst, studierte er Rechtswissenschaften und Geschichte an der TU Dresden von 1991 bis 1998. Seit 1990 unternimmt Thomas Ritter Studienreisen auf den Spuren früher Kulturen durch Europa und Asien.