Erschütternde Prophezeiungen aus Palmblattmanuskripten – Vergangenheit und heute

Wie akkurat sind sie wirklich?

Brighu, der Anführer der 7 Rishis. Bild: Thomas Ritter

»Solange es kraft Gesetz und Sitte eine soziale Verdammnis gibt, die inmitten unserer Zivilisation künstlich Höllen schafft und der göttlichen Vorsehung ein menschliches Fatum hinzufügt (…) solange auf Erden Unwissenheit und Elend herrschen, dürften Bücher wie dieses hier nicht überflüssig sein.« Victor Hugo (frz. Lyriker und Romancier)

»Die Welt zu verstehen heißt, einen bestimmten Abstand zu ihr einzunehmen.« Karl Ove Knausgård (norw. Schriftsteller)

»Die Geschichte ist ein einziger Kampf zwischen dem einen und dem anderen.« Roland Barthes (frz. Philosoph und Schriftsteller)

Nach dem Glauben der Maya endete am 21. Dezember 2012 das „Zeitalter des Jaguars“ Die Welt, so wie wir sie kennen, sollte untergehen, um anschließend wieder neu geschaffen zu werden. Die kollektive Panik, die sich vielerorts ausbreitete, angefacht vom Feuer esoterisch-spiritueller Lehren und ihrer Adepten, ist längst verflogen. Heute wissen wir, dass die schon vor Jahrtausenden prophezeite Apokalypse nicht eingetreten ist. Vielleicht aber meinten die präkolumbianschen Maya mit ihren Endzeitvisionen nicht den Untergang der Welt im herkömmlichen Sinn, sondern das Erreichen des »apokalyptischen Nullpunkts« des Spätkapitalismus in der gegenwärtigen Banken-, Finanz- und Wirtschaftskrise, wie der slowenische Philosoph und Kulturkritiker Slavoj Žižek anführt.

In diese Richtung lassen sich auch die Aussagen der indischen Palmblattmanuskripte für die Jahre 2016 bis 2018 deuten.


Für 2016 konnten bislang folgende Aspekte des Palmblattmanuskriptes übersetzt werden:

Durch Wind, starken Regen und ungewöhnliche Wärme können ab September und Oktober 2015 alte, überwunden geglaubte, aber auch neue, und bislang in Europa unbekannte Krankheiten auftreten – es besteht die Tendenz zu einer seuchenartigen Ausbreitung dieser Leiden. Im Zusammenhang damit werden sich auch alte Weltbilder sowie Religionen bis zum Juni 2016 grundlegend verändern, und vielleicht sogar auflösen. Die Struktur der großen Glaubensgemeinschaften in Europa, dem Orient und Asien erfährt tiefgreifende Veränderungen, die letztlich zu einer Annäherung der Religionen und einem friedlicheren Miteinander führen wird. In Amerika hingegen werden die Gläubigen auf alten Wahrheiten beharren. Dort kommt es zwischen August und September 2016 zu religiös motivierten bewaffneten Auseinandersetzungen.

In Mitteleuropa hingegen (insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz – Anm. Th. R. ) finden große Veränderungen bei der Versorgung von Alten und Kranken statt, die von vielen Betroffenen als gerecht angesehen werden. Ebenso werden neue Gesetze das Zusammenleben der Menschen regeln. Dies geschieht gegen Ende des Jahres. 

Im Sommer jedoch ergeben sich insbesondere im Bereich der Wirtschaft und Politik in Europa ungeahnte Schwierigkeiten. Schwelende Konflikte brechen auf, und es wird viel diplomatischen Geschicks bedürfen, diese einigermaßen friedlich zu lösen. Das bestehende Finanzsystem erleidet nachhaltige Rückschläge, nicht nur in Europa, sondern weltweit. Fortschrittsglaube und Profitstreben geraten in eine nachhaltige Krise. Skandale lenken den Blick auf Schwachstellen des Systems und was auf unsicherem Fundament gebaut ist, wird vergehen. Wer jedoch ohne Gier ist und sich von Spekulationen fernhält, wird jene Zeit ohne nennenswerte Verluste überstehen.

Vor allem in Amerika wird es jedoch wegen der eskalierenden sozialen Ungleichheit 2016 Unruhen geben. Die wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung und die Wut gegen grassierende Korruption sind groß genug, um eine regelrechte Revolution auszulösen, die mehr ist als nur ein politischer Aufruhr. Da den Menschen Zuversicht und Vertrauen in die Gesellschaft abhanden gekommen sind, kommt es sehr rasch und flächendeckend zu ernsthaften Auseinandersetzungen zwischen Bürgern und staatlicher Gewalt. Ausgelöst werden diese Ereignisse durch eine Rezession, welche schlimmer ausfällt als diejenige, die der Finanzkrise von 2008 folgte. Die Herrschenden werden sich von Polizei und Militär mit Gewalt gegen ihr eigenes Volk beschützen lassen.

In Europa kommt es durch die zunehmenden Flüchtlingsströme vom schwarzen Kontinent aus erreichen und vom Nahen Osten zu erheblichen sozialen Verwerfungen und Unruhen, die in den großen Städten auch immer wieder zu offener Gewalt führen.

Ein neuer, streng gottesgläubiger und gewalttätiger Staat ist dabei, in großen Regionen des Nahen Ostens zu entstehen. Von ihm gehen auch zahlreiche Anschlagsversuche in den USA und in Europa aus. Bis auf wenige Ausnahmen werden diese nicht erfolgreich sein. Neben den zerstörerischen und verlustreichen Angriffen in Rom auf den Sitz des Oberhauptes der katholischen Kirche wird sich das blutigste Attentat im Herbst auf einem großen Fest im Süden Deutschlands ereignen. Durch Explosionen kommen dort viele Menschen zu Tode, noch mehr werden verletzt.

Mit einer Verknappung wichtiger Ressourcen und Güter (Erdöl? – Anm. Th. Ritter) Im Verlaufe des Konflikts ist zu rechnen.

Der im Osten Europas schwelende Konflikt droht mehrfach zu eskalieren. Ein weltweiter Krieg kann jedoch durch die Besonnenheit der russischen Seite und die erstarkende Friedensbewegung in Zentral- und Westeuropa vermieden werden, obwohl sich im Herbst 2016 die Gegner voll bewaffnet und kampfbereit gegenüber stehen. Die Situation wird letztlich am Verhandlungstisch bereinigt, erweist sich aber nicht als stabil.

Ein immer größeres Problem in Zentraleuropa sind die Flüchtlinge aus zahlreichen Ländern. Unter dem Druck der Situation gibt die amtierende Regierung ihre Amtsgeschäfte Mitte 2016 auf. Sie ist damit nicht allein, denn in vielen Ländern Europas kommen die Regierenden immer mehr unter Druck.

Die Situation wird von den Herrschenden jedoch ausgenutzt, um den Menschen weitere Lasten aufzubürden. Für viele Menschen gibt es kaum Arbeit, von der man leben kann. Auch im Alter müssen die Menschen nun viel länger arbeiten, als noch vor wenigen Jahren. Jedermann soll gezwungen werden, jede Arbeit anzunehmen, sei sie auch noch so schlecht bezahlt.

In den Schulen wird den Kindern und Heranwachsenden nur noch das gelehrt, was die Herrschenden für ihre Pläne als nützlich ansehen. Wirklich Bildung wird nur einer kleinen Elite vermittelt, welche diesen Vorteil nutzt, um ihre Herrschaft zu sichern. Militär, Polizei und Sicherheitstruppen nehmen einen immer größeren Platz im Alltag ein. Sie werden von den Herrschern gebraucht, um deren Vorhaben gegenüber den einfachen Menschen durchzusetzen und diese abzuschrecken.

Die Kriminalität in Zentraleuropa ist in dieser Zeit dafür ungewöhnlich hoch. Diebstähle, Hehlerei und Betrug haben stark zugenommen, auch gegenüber staatlicher und privater Hilfe. Vor allem Fremde ohne Heimat und Wurzeln sind daran beteiligt. Dies hat immer öfter gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Fremden zur Folge. Die Herrschenden unternehmen nur wenig, um den Missbrauch zu unterbinden und die allgemeine Ordnung wieder herzustellen. Sie sind mit der Sicherung ihrer eigenen Positionen befasst. In Deutschland fehlt es vor allem an Wohnungen und Arbeitsplätzen für Arme und Menschen mit geringer Bildung.

Auch das Wetter trägt zu den Problemen bei. Der Sommer 2015 kommt früh, es ist heiß trocken schon im Frühling. Der eigentliche Sommer dagegen zeigt sich nur mäßig warm, aber recht nass. Der Winter bleibt bis in den April 2016. Nur langsam wird es wärmer, der Sommer zeigt sich verregnet und führt an den großen europäischen Strömen wieder zu Überschwemmungen. Im Herbst 2016 toben viele schwere Stürme und verursachen fürchterliche Schäden.

Die Sturmfluten an den Küsten hinterlassen Chaos, Deutschland, Polen, Skandinavien und Holland stehen müssen hohe Kosten für den Wiederaufbau aufbringen.


Für 2017 konnten bislang folgende Aspekte des Palmblattmanuskriptes übersetzt werden:

Die westliche Welt wird in den kommenden Jahren von schweren Bürgerunruhen und einem hartnäckigen Separatismus heimgesucht werden. Die Arbeitslosigkeit steigt in Europa weiter an. Zahllose Zuwanderer aus dem Süden Europas, dem Nahen Osten und Afrika verschärfen die Probleme. Immer öfter kommt es zwischen Einheimischen und Fremden zu Gewalt. Die Idee eines einigen Europa kommt in Bedrängnis.

Menschen verachtende Gewinne der dünnen Oberschicht steht die Verarmung großer Teile der Bevölkerung gegenüber. Erst dann werden die Menschen in großen Teilen der Welt für Ihre Rechte aufstehen. Dadurch gibt es eine Zeit lang bürgerkriegsähnliche Zustände, auch in der Europa. Es wird jedoch ab 2018 wieder ruhiger. Zu dieser Zeit hat sich dann auch die Einstellung vieler Menschen in Bezug auf Geld und materielle Werte stark verändert. Dadurch wird das gesamte Rechtssystem in Frage gestellt, denn die Menschen spüren, dass Recht und Gerechtigkeit weit auseinander klaffen.

Die Menschen werden auch beginnen auf Neues zu verzichten, und gebrauchte Dinge zu reparieren oder anders weiter zu nutzen. Die Währungen Europas kommen im Sommer in arge Bedrängnis. Es ist fraglich, ob die Währung bis zum Jahresende bestehen bleibt. Dies ist möglich, jedoch nicht ohne Abwertung. Nicht nur in Europa, auch in Amerika ist die Währung gefährdet. Künftig wird es wird wieder einzelne Landes-Währungen sowie eine neue internationale Tausch-Währung geben.

Das Finanzsystem wird sich vollkommen verändern. In den Jahren nach 2020 wird chinesisches Geld die Handelswährung sein, und das Zentrum der Finanzgeschäfte im Osten Asiens liegen.

Durch politische Verträge lässt sich bestenfalls die Zeit des Währungsumbruches in die Zukunft verschieben. Verhindern kann jedoch keine Regierung mehr dieses Szenario.

Frankreich kommt wirtschaftlich und finanziell in Bedrängnis, die Lasten für die Bevölkerung führen zu Protesten und Unruhen.  

Die Unruhen im arabischen Raum weiten sich auf größere und reichere Länder der Region aus.  

China bleibt wirtschaftlich stark, die Exporteinbrüche nach Europa und den USA werden durch eine stärkere Zusammenarbeit in mit Russland und den Ländern aus der Region kompensiert.

Umweltprobleme führen allerdings auch in China zu Protesten und Unruhen.

In Indien wenden sich die Frauen gegen ihre traditionelle Rolle und fordern eine Beteiligung an gesellschaftlichen Entscheidungen. Ernährung und Zugang zu sauberem Wasser sowie Energieerzeugung mit neuen Methoden sind die großen Themen Indiens in dieser Zeit. Viele Bauern verarmen und die Korruption bringt das Land in Schwierigkeiten.

Kriegsgefahr in bereits unruhigen und gefährdeten Gebieten sind weltweit besonders im ersten Halbjahr zu befürchten.

In Nordafrika gibt es eine folgenreiche Flugzeugkatastrophe.

Die Herrschenden investieren gewaltige Summen in die Erforschung des Weltalls, getrieben von dem Gedanken, in absehbarer zeit von der Erde flüchten zu müssen.

Gewaltige Probleme bereitet die immer spürbarer werdende Verunreinigung der Ozeane durch Abfall. Aber auch der Export von Müll, speziell nach Afrika, in die Südsee und nach Südamerika führt zu Konflikten mit den dortigen Ländern.

Im Jahr 2017 ist mit großflächigem Stromausfällen weltweit durch Auswirkungen der Sonnenaktivität zu rechnen. In Europa können diese Beeinträchtigungen mehrere Tage dauern, in Nordamerika und den übrigen Gebieten der Welt weitaus länger.

Im medizinischen Bereich gibt es neue Entwicklungen, welche zu dem Glauben Anlass geben, der Mensch hätte seine Sterblichkeit überwunden, und sei den Göttern gleich. Dieser Weg wird sich jedoch mehr als Fluch denn als Segen erweisen.

Im Frühsommer des Jahres 2017 wird der britische Immobilienmarkt infolge von Spekulationen und einer verfehlten Geldpolitik zusammenbrechen.

Die Inflation in Japan wird einen Großteil der Kaufkraft vernichten. Das Land verliert die Kontrolle über das Geld. China wird darauf seine Währung ebenfalls massiv abwerten.

Im hohen Norden wird ein Vulkan ausbrechen, und eine gewaltige Menge an giftigen Gasen freisetzen, die den Himmel über der nördlichen Erdhalbkugel verdunkeln. Das führt zu einer Klimaveränderung schürt die Angst vor Ernteausfällen. Infolgedessen steigen die Getreidepreise.

Im Mai 2017 kommt es zu einer grundlegenden Veränderung der britischen Politik. In der Folge sagt sich Großbritannien vom Rest Europas (womöglich ist hier die EU gemeint – Anm. Th. R.) los.

Dagegen versucht der Westen der Ukraine aufgrund wirtschaftlicher Probleme 2017 einen Anschluss an die EU. Dieser misslingt jedoch. Letztlich wendet sich die Ukraine wieder Russland zu. Dem geht jedoch ein heftiger Bürgerkrieg voraus, welcher erst 2019 endet. Dies betrifft ebenso die Staaten im Baltikum, die ab 2019 den Schutz Russlands unter einem neuen Regenten suchen werden.

Der Regent Russlands bleibt bis 2019 n der Macht. Dann folgt ihm ein starker, charismatischer Führer nach, von dessen Politik auch Zentraleuropa, insbesondere Deutschland, sehr profitieren wird.

Die amerikanische Währung beginnt Ende 2016 erheblich an Wert zu verlieren. Ihr Niedergang zieht sich bis 2018 hin.


Für 2018 konnten bislang folgende Aspekte des Palmblattmanuskriptes übersetzt werden:

Die Regierenden nutzen die neue Lage, um ihre Position zu festigen, was auch für einige Zeit gelingt. In Form von Monarchien und Diktaturen entstehen ab dem Jahr 2018 neue, streng hierarisch gegliederte Gesellschaften, in denen die Traditionen des jeweils eigenen Volkes beherrschend sind. Die Gemeinschaft der Europäischen Staaten zerfällt weiter. Neue Allianzen entstehen. Diese Gesellschaftsformen führen zunächst tatsächlich zu einer Beruhigung der Lage, und werden es ermöglichen, dass sich die Wirtschaft Europas aber auch der USA wieder stabilisiert. Die Menschen werden bereit sein, für die Sicherheit ihrer Existenz einen großen Teil ihrer persönlichen Freiheiten aufzugeben.

Doch die Zeiten werden nur scheinbar ruhig sein. Neue Gefahren drohen. Nicht durch Krieg, sondern durch eine weltweit im rascher fortschreitende Veränderung des Wetters. Die dramatischen Klimaänderungen bringen Menschen und Regierungen in Not. Brennstoffe werden knapp, die wenigen noch vorhandenen friedenssichernden Bündnisse erodieren. Blutige Konflikte brechen aus, Kriege um Rohstoffe und Nahrung verwüsten die Kontinente. Innerhalb weniger Jahre wird die Welt an den Rand der totalen Anarchie geraten.

Länder mit labiler Regierung wie Pakistan werden versucht sein, ihr Nukleararsenal einzusetzen, um sich Nahrung oder Rohstoffe zu erkämpfen. So wird es zwischen Pakistan und Indien im Jahr 2029 ebenfalls zu einer erneuten bewaffneten Auseinandersetzung kommen. Es besteht dabei die Gefahr, dass die Kampfhandlungen auch mit nuklearen Waffen ausgetragen werden, was zu einer weitgehenden Verwüstung von Teilen Indiens und Pakistans führen wird. Das es in Mitteleuropa kaum ausreichende Vorräte gibt, setzen autoritäre Herrscher synthetische Gifte ein, um eine Bevölkerungsreduktion herbeizuführen, da in jener Zeit das Problem einer Überbevölkerung durch Flüchtlinge als Hauptursache der Probleme angesehen wird. Zum Einsatz vor allem in Großbritannien kommt ein Thanaton genanntes Mittel, das einen schmerzfreien Tod ermöglichen soll.

Eine erneute Stabilisierung des Klimas wird ab dem Jahr 2035 beginnen. Verbunden damit sind erneut bessere Ernten und eine allmähliche Beruhigung der gesellschaftlichen Verhältnisse. In den Jahren der Naturkatastrophen und Wirren treten weltweit neue, aber auch längst besiegt geglaubte Krankheiten wieder auf und fordern Millionen Todesopfer.

Neben Seuchen wie der Pest und Cholera, die zu Zeiten der Bürgerkriege aufgrund mangelhafter hygienischer Verhältnisse wüten, sorgt der Klimawandel auch für die Zunahme gesundheitlicher Risiken. Während der Klimaerwärmung wird es vor allem in Afrika und Asien, aber auch in den vielen Gebieten Europas zu einer erheblichen Zunahme der Sonneneinstrahlung kommen, die verstärkt Hautprobleme und Geschwulsterkrankungen bei den Menschen ebenso wie bei Tieren hervorruft.

Flüchtlinge aus Afrika schleppen ab 2023 eine tödliche Seuche nach Europa, die Kunu genannt wird. Die Erkrankten leiden an hohem Fieber, ihre inneren Organe zersetzen sich innerhalb weniger Tage. Die Krankheit verläuft fast immer tödlich und verbreitet sich wie Grippe.

Bereits zwei Jahre zuvor treten Blutwürmer auf. Es handelt sich dabei um winzige Spulwürmer, die innere Organe des Menschen, vor allem das Herz und die Leber befallen, und sie innerhalb kürzester Zeit zerstören. Die Infizierten überleben selten länger als eine Woche. Die Blutwürmer werden durch tierische Nahrung übertragen (vor allem durch Rind- und Schweinefleisch, heute gibt es diese Krankheit bei Haustieren wie Hunden oder Katzen. Sie gilt als – noch – nicht auf den Menschen übertragbar – Anm. Th. R).

In den Jahren ab 2018 wird eine merkwürdige Krankheit in den USA aber auch in Europa und Asien hunderttausende töten. Die Infizierten sind anfällig für jede an sich harmlose Krankheit, wie Erkältungen oder Infektionen selbst kleinster Wunden, die bei Ihnen jedoch schwerste Infektionen bis hin zum Tod hervorrufen können. Die Kräfte der Erkrankten schwinden sehr rasch, selten dauert es mehr als drei Tage bis zum Tod (Ganeshbabu Shastri nannte diese Krankheit in seinen Aufzeichnungen RISC – Rapid Immnun System Collaps – beschleunigter Zusammenbruch des körpereigenen Immunsystems – Anm. Th. R.). Die Sterblichkeitsrate unter den Infizierten ist sehr hoch. Erst nach Jahrzehnten, in der Zeit nach dem Jahr 2048, wird bekannt werden, dass es sich bei RISC um eine biologische Waffe handelte, die auf Betreiben einflussreicher Kreise der USA freigesetzt wurde, um dem Bevölkerungswachstum entgegenzuwirken.

So viel zu den bisher übersetzten Passagen des Palmblattmanuskriptes. Sie zeigen, dass unsere Zukunft große Herausforderungen bereit hält. Es wird die Aufgabe von Generationen sein, diese zu bewältigen.

Viele Vorhersagen sprechen von Not, Krieg, Krankheit und Gewalt – bewahrheitet sich hier Murphys Gesetz, nach dem alles, was schief gehen kann, früher oder später auch schief gehen wird?

Carl Friedrich von Weizsäcker brachte es schon vor Jahrzehnten auf den Punkt:

„Vergangene und zukünftige Ereignisse haben eine verschiedene Seinsweise: Vergangene sind faktisch, zukünftige möglich. Wirklich im engsten Sinne sind beide nicht. Beide aber sind von höch­ster Bedeutung für uns. Die Vergangenheit hat den Rahmen von Tatsachen geschaffen, in den unsere Gegenwart unausweichlich gespannt ist“.

Mit anderen Worten – wer also nicht weiß, wo er herkommt, wird auch niemals wissen, wo er hingehen soll, sondern sich stets im Kreise drehen, und immer dieselben Fehler wiederholen – bis zum bitteren Ende.

Es liegt also an uns, jedem einzelnen von uns, ob die hier beschriebenen Ereignisse sich auch so abspielen müssen, oder ob wir die Vorhersagen als Chance auf einen Wandel begreifen – eine persönliche und gesellschaftliche Veränderung.

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Über Thomas Ritter 110 Artikel
Thomas Ritter, 1968 in Freital geboren, ist Autor und freier Mitarbeiter verschiedener grenzwissenschaftlicher und historischer Magazine. Thomas Ritter hat zahlreiche Bücher und Anthologien veröffentlicht. Außerdem veranstaltet er seit mehr als zwanzig Jahren Reisen auf den Spuren unserer Vorfahren zu rätselhaften Orten sowie zu den Mysterien unserer Zeit. Mit seiner Firma „Thomas Ritter Reiseservice“ hat er sich auf Kleingruppenreisen in Asien, dem Orient, Europa und Mittelamerika spezialisiert. Mehr Informationen auf: https://www.thomas-ritter-reisen.de Nach einer Ausbildung zum Stahlwerker im Edelstahlwerk Freital, der Erlangung der Hochschulreife und abgeleistetem Wehrdienst, studierte er Rechtswissenschaften und Geschichte an der TU Dresden von 1991 bis 1998. Seit 1990 unternimmt Thomas Ritter Studienreisen auf den Spuren früher Kulturen durch Europa und Asien.