Helmut Kohl in Dresden?

Die Oberbürgermeisterin der sächsischen Landeshauptstadt Dresden, Helma Orosz, befürwortet ein Denkmal für den ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl. Wie Orosz betonte, hat Kohl mit seiner Rede vor der Ruine der Frauenkirche am 19. November 1989 den Weg für ein geeintes Deutschland vorbereitet. Die benötigten 30.000 Euro für das Denkmal sollen aus Fördermitteln entnommen werden. Mittlerweile erklärte die Opposition, daß sie die Pläne nicht mittragen will, da, so die Aussage der Grünen, ein derartiger „Personenkult“ um den CDU-Kanzler Kohl übetrieben sei. Anfang März stimmt der Stadtrat über das Vorhaben ab. Helmut Kohl (80) ist nach einem schweren Sturz seit Jahren an den Rollstuhl gefesselt. Gerade rechnet sein Sohn Walter in den Medien mit seinem Vater ab.

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Stefan Groß-Lobkowicz
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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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