Migration, Verteidigung und Umweltschutz beschäftigen die Deutschen besonders stark. Bei den möglichen Wahlausgängen in Sachsen-Anhalt und Berlin zeigt die Umfrage zugleich ein deutlich gespaltenes Bild: Viele Befragte wünschen weder einen Sieg des AfD-Kandidaten Ulrich Siegmund noch der Linke-Kandidatin Elif Eralp.
INSA-CONSULERE fragte |
„Inwiefern teilen Sie die folgenden politischen Forderungen?“ |
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Über sämtliche politischen Forderungen hinweg überwiegt jeweils absolut-mehrheitlich der Anteil derer, welche die abgefragten Forderungen eher oder absolut teilen (je kumuliert), wobei die Werte zwischen 71 (Begrenzung der Migration) und 78 Prozent (Entlastung der Wirtschaft sowie besserer Schutz von Umwelt und Natur) rangieren. Die Forderung nach Begrenzung der Migration wird am häufigsten absolut geteilt (49 zu 37 bzw. 43 %). Sie wird wiederum deutlich seltener eher geteilt (22 zu je 35 %). Zehn (Entlastung der Wirtschaft) bis 14 Prozent (Begrenzung der Migration) teilen die abgefragten Forderungen eher nicht und vier (Entlastung der Wirtschaft sowie besserer Schutz von Umwelt und Natur) bzw. sieben Prozent (Begrenzung der Migration, sowie Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands) absolut nicht. Vier bzw. fünf Prozent können und zwei bzw. drei Prozent wollen sich hierzu nicht positionieren. |
„Inwiefern haben Sie sich selbst mit den folgenden Themen beschäftigt?“ |
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Die Befragten geben ebenfalls jeweils absolut-mehrheitlich an, dass sie sich mit den abgefragten Themen eher oder sehr beschäftigt haben (je kumuliert). Die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands (61 %) wird dabei am seltensten und die Begrenzung der Migration sowie ein besserer Schutz von Umwelt und Natur (je 68 %) am häufigsten angeführt. 22 (Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands) bis 32 Prozent (Begrenzung der Migration) haben sich sehr und 36 (Begrenzung der Migration) bzw. 39 Prozent (Entlastung der Wirtschaft, Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands sowie besserer Schutz von Umwelt und Natur) eher mit den angeführten Themen beschäftigt. 15 (Begrenzung der Migration) bis 22 Prozent (Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands) haben sich mit diesen eher nicht und acht (besserer Schutz von Umwelt und Natur) bis elf Prozent (Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands) gar nicht beschäftigt. Jeweils drei bzw. vier Prozent können oder wollen sich hierzu nicht äußern. |
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„In Sachsen-Anhalt hat der Spitzenkandidat der AfD Chancen, Ministerpräsident zu werden. In Berlin hat die Spitzenkandidatin der Linkspartei Chancen, Regierende Bürgermeisterin zu werden. Welches Ergebnis entspräche eher Ihren Wünschen?“ |
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Die knappe relative Mehrheit von 26 Prozent der Befragten würde sich wünschen, dass sowohl der AfD-Kandidat in Sachsen-Anhalt als auch die Linke-Kandidatin in Berlin verlieren. 23 Prozent wünschen sich die Wahl von Ulrich Siegmund und 22 Prozent die von Elif Eralp. Neun Prozent wünschen sich, dass beide gewinnen. Weitere 16 Prozent wissen hier keine Antwort und vier Prozent geben keine. |



