IX. WAGNER FESTTAGE LEIPZIG mit großem Kino beendet

Die IX. Wagner Festtage Leipzig der Richard Wagner Gesellschaft Leipzig – 2013 e.V. feierten mit großem Kino ihr Finale. Im Cineding konnte die „Götterdämmerung“ – ein Live-Mitschnitt der letztjährigen umjubelten Inszenierung aus dem Audimax der Universität Leipzig – noch einmal von einem großen Publikum mitverfolgt werden. Es ist die bisher einzige Inszenierung der „Götterdämmerung“ in Leipzig seit 1976. Damit enden die IX. Wagner Festtage Leipzig.
Die Richard Wagner Gesellschaft Leipzig – 2013 e. V. hat sich 2002 mit dem Ziel gegründet, die große Lücke in der kulturellen Landschaft der Stadt bezüglich Richard Wagner zu schließen. Um den Geburtstag Wagners im Mai wurden jährlich Konzerte, Opernaufführung und andere Veranstaltungen auf die Bühne gebracht, die sich auf umfassende Art und Weise mit dem Komponisten und seinem Werk auseinandersetzten. Im Jahr 2006 waren dafür die „Wagner-Festtage“ ins Leben gerufen worden.
Eines der großen Vereinsziele, die Etablierung solcher Festtage an der Oper Leipzig, wird im nächsten Jahr mit GMD Ulf Schirmers verwirklicht. Auch in diesem Jahr der Wagner Festtage der Richard Wagner Gesellschaft Leipzig – 2013 konnten wieder Maßstäbe gesetzt werden. Noch nie zuvor war der „Tannhäuser“ in der 1845er Urfassung in Leipzig zu hören. Beim großen Festkonzert zum 201. Geburtstag Richard Wagners, am Donnerstag, den 22. Mai 2014, konnten sich die Leipziger nun erstmals einen Eindruck von der Meisterschaft dieser ersten Version in Leipzig machen. Unter Leitung von Universitätsmusikdirektor David Timm spielte das Mendelssohnorchester Leipzig Ouvertüre und 3. Akt in der Evangelisch-reformierten Kirche. „Zauberei betreibt der Dirigent mit dem dritten Tannhäuser-Akt. Satt und ausgewogen klingt das Orchester. Brillantes Blech. Überragende Streicher.
Kraftvoll brausen die Klangwogen durch den eher intimen Raum.“ Es sangen der Leipziger Universitätschor und Männerchor Leipzig-Nord sowie die Solisten Sabine Paßow, Albrecht Kludszuweit und Uwe Schenker-Primus, „die mit herausragenden Interpretationen eine Marke in der Wagnerstadt setzen“. (LVZ, 24./25.05.2014) Dem „Tannhäuser“ voran gestellt wurden die etwa zeitgleich entstandene „Faust“-Ouvertüre von Wagner und die Ouvertüre zu „Ruy Blas“ von Mendelssohn Bartholdy. Ein begeistertes Publikum feierte das Konzert und seine Interpreten mit lang anhaltendem Applaus.

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