Libyen: Barack Obama will keinen zweiten Irak

Wie der amerikanische Präsident Barack Obama in einer Rede an der National Defense University in Washington betonte, liegt zwar die Militäraktion gegen Libyen im nationalen Interesse der USA, aber Libyen soll kein zweiter Irak werden. „Amerika hat ein wichtiges strategisches Interesse daran, Gaddafi daran zu hindern, seine Gegner zu überrollen“, so der US-Präsident. Der Diktator hätte in Bengasi ein Massaker durchführen können, was schließlich dazu geführt hätte, daß „tausende zusätzlicher Flüchtlinge über die Grenzen“ Libyens nach Ägypten und Tunesien geflohen wären, was die dortigen Demokratiebewegungen massiv negativ beeinflußt hätte.

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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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